Debatte
🗳 Sollten ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos zugelassen werden?
Man hört und sieht sie noch immer zu Tausenden, wenn man auf einer Autobahnbrücke steht: Deutsche Straßen sind nach wie vor voller Autos mit Verbrennungsmotoren. Sie stoßen große Mengen CO2 aus. Ein No-Go für den Klimaschutz.
Im Jahr 2018 war der Straßenverkehr für gut ein Viertel aller CO2-Emissionen in der Europäischen Union (EU) verantwortlich: 888 Millionen Tonnen CO2 haben Autos, Motorräder, LKW, Busse und Nutzfahrzeuge produziert. Die EU-Kommission möchte, dass damit bald Schluss ist. Bis 2050 soll die EU klimaneutral sein. Bedeutet: keine Treibhausgase mehr ausstoßen. Dafür soll bis 2050 kein Auto mehr auf EU-Straßen fahren, das von Verbrennungsmotoren betrieben wird. Ab 2035 sollen deshalb Neuzulassungen von Verbrennungsmotoren, wie Benzin und Diesel, verboten werden.
In Deutschland sorgt dieser Vorschlag für Diskussionen. Für manche ist 2035 zu spät. Sie fordern eine noch frühere Abkehr vom Verbrenner, um die Klimaziele verlässlich zu erreichen. Andere finden, dass der Staat nicht mit Regulationen eingreifen sollte. Die Verantwortung und treibende Kraft für das Ende von Verbrennungsmotoren liege bei der Wirtschaft. Einen Ausstieg aus Verbrennungsmotoren noch früher zu forcieren, könne zudem die Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft der deutschen Automobilkonzerne gefährden, so das Argument.
Was ist dran an diesen Bedenken?
Die wichtigsten Perspektiven
ARGUMENTE AUS DEN MEDIEN
DIE POSITIONEN DER PARTEIEN
Den Umstieg für alle attraktiv gestalten
Den Wasserstofftechnologien gehört die Zukunft
Die EU-CO2-Reduktionsgesetzgebung ist realitätsfremd
Die Wirtschaft entscheidet
Der Ausstieg bis 2030 ist alternativlos
DER SPIEGEL
Emil Nefzger
Stef Cornelis
AUGSBURGER ALLGEMEINE
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