Debatte
🗳 Brauchen wir einen bundesweiten Mietendeckel?
Mittlerweile zahlen Menschen rund 40 Prozent ihres Nettovermögens allein für die Miete, während es in den Neunzigern noch 20 bis 25 Prozent waren. In den allermeisten Großstädten Deutschlands sind die Mieten seit 2015 um mehr als 10 Prozent gestiegen.
Viele Normalverdiener:innen und Familien beschweren sich, dass sie die Mieten in Städten wie München, Berlin und Hamburg kaum noch bezahlen können und in die Vorstädte ausweichen müssen. Im Januar 2020 wollte die Berliner Landesregierung damit Schluss machen und beschloss den Mietendeckel, der für fünf Jahre die Mieten der Hauptstadt einfrieren sollte. Nach gut einem Jahr hat das Verfassungsgericht das Instrument jedoch gekippt. Die Berliner Landesregierung habe nicht die Kompetenzen, ein solches
Das enttäuschte nicht nur die Mieter:innen, sondern entfachte auch die Diskussion, einen deutschlandweiten Mietendeckel einzuführen. „Wir brauchen jetzt einen bundesweiten Mietendeckel“, fordert etwa die Linken-Politikerin
Wäre es also gut für die deutschen Großstädte, wenn sich bei Bundestagswahl die Parteien durchsetzen, die einen Mietendeckel fordern? Welche Parteien sind das, was sind ihre Argumente und wie argumentieren die Gegner:innen eines Mietendeckels?
Die wichtigsten Perspektiven
ARGUMENTE AUS DEN MEDIEN
DIE POSITIONEN DER PARTEIEN
„Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen”
„Den Mietwucher werden wir wirksam unterbinden“
„Den bundesweiten Mietendeckel verhindern”
„Die Mieten bundesweit deckeln!"
DER TAGESSPIEGEL
Ralf Schönball
DER FREITAG
REDAKTIONSNETZWERK DEUTSCHLAND (RND)
N-TV