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🗳 Braucht Deutschland eine einheitliche Krankenversicherung?

10 PERSPEKTIVEN ZUR DEBATTE

DIE DEBATTE IN 30 SEKUNDEN

Sie bekommen einen Facharzttermin direkt am nĂ€chsten Tag, im Krankenhaus werden sie vom Chefarzt persönlich behandelt und die Medikamente zahlt die Kasse – Privatversicherte haben es besser im deutschen Gesundheitswesen. Doch die Allermeisten können oder wollen sich keine private Krankenversicherung leisten. Sie bleiben bei der gesetzlichen und mĂŒssen so eine schlechtere medizinische Versorgung, lange Wartezeiten und hohe Eigenanteile in Kauf nehmen.

Je nachdem, wie die Bundestagswahl ausfĂ€llt, könnte mit dieser oft kritisierten „Zwei-Klassen-Medizin“ aber schon bald Schluss sein. Denn viele Parteien fordern ein einheitliches Versicherungssystem. Keine Ausnahmen mehr: In die so genannte BĂŒrger:innenversicherung sollen kĂŒnftig alle Deutschen einzahlen. Allerdings gibt es auch viele Stimmen, die vor einem solchen Einheitssystem warnen: Der Wettbewerb zwischen privaten und gesetzlichen Krankenkassen sorge fĂŒr die hohe QualitĂ€t in Medizin und Pflege, die wir in Deutschland genießen, so die Argumentation. WĂŒrde man die private Krankenversicherung abschaffen, wĂŒrde es daher am Ende auch den gesetzlich Versicherten schaden und die BeitrĂ€ge fĂŒr alle steigen, argumentieren die Kritiker:innen der BĂŒrgerversicherung.

Welche Argumente sind ĂŒberzeugender? Und welche Parteien sollten Sie bei der Bundestagswahl wĂ€hlen, um die Krankenversicherung zu reformieren oder eine solche Reform zu verhindern?

WELCHER MEINUNG SIND SIE?


Braucht Deutschland eine einheitliche Krankenversicherung?

ARGUMENTE AUS DEN MEDIEN – 4 Perspektiven

DIE POSITIONEN DER PARTEIEN – 6 Perspektiven