Debatte
„Heldenpräsident“: Ist die weltweite Verehrung Wolodymyr Selenskyjs berechtigt?
Während der
Mit emotionalen Ansprachen motiviert er seine Streitkräfte und die ukrainische Bevölkerung; die internationale Staatengemeinschaft fordert er zur Unterstützung auf – und das mit großem Erfolg. Von beispiellos harten Sanktionen gegen Russland, Waffenlieferungen an die Ukraine in Milliardenhöhe, Aufrüstungszusagen der
Die
Doch diesen Zuspruch können nicht alle nachvollziehen. „Vom Kleptokraten zum Helden“, beschreibt etwa die Schweizer WELTWOCHE die Geschichte Selenskyjs. Die Verehrung des ukrainischen Präsidenten verschleiere seine korrupte Vergangenheit, heißt es dort. Und auch die WELT äußert Kritik am Helden-Status Selenskyjs. „Er täte seinem Volk einen großen Dienst, wenn er vor der Kapitulation aus der Ukraine flieht.“ Das Land brauche nun keinen Kriegshelden, sondern eine funktionierende Exilregierung.
Hat der ukrainische Präsident die weltweite Anerkennung aus Politik und Medien uneingeschränkt verdient? Oder ist die mediale Überhöhung zum „letzten Verteidiger der freien Welt“ und Kriegshelden übertrieben?
Die wichtigsten Perspektiven
Pro
Contra
N-TV
Johannes Hillje
Jacqueline Maley
Michael Idov
DER SPIEGEL
I PAPER
Charlotte Colombo
JD Rucker