Debatte
Ist es richtig, homöopathische Leistungen als Kassenleistung abzuschaffen?
Ohne Sparmaßnahmen droht den Krankenkassen 2027 ein Finanzloch von gut 15 Milliarden
Bei der Homöopathie handelt es sich um eine alternative ärztliche Therapieform, die bei kleineren Beschwerden angewendet wird. Dazu zählen etwa Allergien, Hauterkrankungen, Nierenerkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden oder Atemwegserkrankungen. Oft werden dabei sogenannte Globuli verwendet – kleine, weiße Zuckerkügelchen mit einem stark verdünnten Wirkstoff. Allerdings gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass diese homöopathischen Mittel oder Therapien tatsächlich wirken.
Für Globuli und ähnliche Präparate werden jährlich mehrere 100 Millionen Euro ausgegeben. Die Krankenkassen übernehmen davon einen Teil von etwa 22 Millionen Euro. Die meisten zahlen für diese Produkte also sowieso selbst. Ist es dennoch richtig, homöopathische Leistungen als Kassenleistung abzuschaffen?
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Pascal Siggelkow
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