Debatte
Können die „No Kings“-Proteste gegen Trump etwas bewirken?
Die USA haben am Wochenende die bisher größten Proteste gegen die Politik der Regierung von US-Präsident Donald Trump erlebt. Die Demonstrationen liefen unter dem Motto „No Kings“ („Keine Könige“). Schätzungsweise fünf Millionen Menschen in mehr als 2.100 Städten haben sich daran beteiligt.
Die Proteste wurden noch von der Militärparade befeuert, die Trump in der US-Hauptstadt Washington ausrichten ließ. Eine solche Militärparade hatte es seit über 30 Jahren nicht mehr gegeben. Offiziell wurde damit der 250. Geburtstag der US-Armee gefeiert, allerdings fiel die Parade auch mit Trumps 79. Geburtstag zusammen. Die Demonstrierenden werfen der Trump-Regierung einen autoritären Führungsstil vor und kritisierten ihre Migrationspolitik mit großangelegten Abschiebeaktionen. Bereits in der Vorwoche hatte es deswegen in der US-Metropole Los Angeles teils gewalttätige Proteste gegeben.
Die Proteste am Wochenende blieben weitgehend friedlich, die Teilnehmenden gaben jedoch lautstark ihren Unmut über Trump und seine Regierung Ausdruck. Sie betonten den Wert der
Die wichtigsten Perspektiven
Pro
Contra
MS NOW
Ezra Levin
DIE TAGESZEITUNG (TAZ)
Bernd Pickert
EURASIA REVIEW
Debashis Chakrabarti
NEW YORK POST
Miranda Devine