Debatte
Sollte der Ramadan in Deutschland generell mehr öffentlichen Raum bekommen?
Gleichzeitig mit dem anstehenden Osterfest und dem jüdischen Pessach-Fest wird in diesen Tagen und Wochen auch der muslimische Fastenmonat Ramadan begangen. In Frankfurt und Köln leuchten aus diesem Anlass Halbmonde und orientalische Lampen in einigen Straßen. Das hat zu kontroversen Diskussionen geführt.
Nicht zuletzt in den sozialen Medien gab es rechtspopulistische Pöbeleien. Unter anderem wurden Vorwürfe laut, dass man sich dem Islam unterwerfe und Islamisten in die Hände spiele. Die Stadtoberen wiederum verteidigen das Vorgehen als ein Zeichen für Frieden und gegen die Spaltung, auch verwiesen sie auf den hohen muslimischen Bevölkerungsanteil in ihren Städten.
Insgesamt leben in Deutschland fast sechs Millionen Muslime, vier Fünftel beteiligen sich einer Studie zufolge am Verzicht auf Essen und Trinken zwischen Morgendämmerung und Sonnenuntergang, eine Vielzahl von ihnen sind deutsche Staatsangehörige. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Sollte der muslimische Fastenmonat Ramadan in Deutschland mehr öffentlichen Raum bekommen?
Die wichtigsten Perspektiven
Pro
Contra
WESTDEUTSCHER RUNDFUNK (WDR)
Carolyn Wißing
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG (FAZ)
DER WESTEN
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG (NZZ)
DIE TAGESPOST
BILD