Debatte

DFB-Vize forciert Debatte

Sollte Deutschland die Fußball-WM in den USA boykottieren?

Debatte - 26.01.2026 | 7 Perspektiven

Im Sommer 2026 steigt die Fußball-WM in Kanada, den USA und Mexiko. Ebenso wie die letzte Weltmeisterschaft in Katar 2022 wird das Turnier von politischen Diskussionen begleitet. Denn angesichts der aggressiven Politik von US-Präsident Donald Trump im Inneren wie im Äußeren werden Stimmen laut, die einen Boykott des Turniers fordern.

Zuerst hatte der CDU-Außenpolitiker einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ins Spiel gebracht, falls Donald Trump mit einem völkerrechtswidrigen Vorgehen – etwa mit dem US-Anspruch auf Grönland – die internationale Ordnung weiter beschädigt. Mittlerweile hat die Debatte auch den DFB erreicht. DFB-Vize und St. Pauli-Präsident Oke Göttlich hat eine Diskussion über die Teilnahme aufgrund der politischen Situation in den USA angestoßen. Seiner Meinung nach ist der Zeitpunkt gekommen, um die politische Lage unter dem US-Präsidenten Donald Trump zu hinterfragen.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat sich hingegen klar gegen einen Boykott der WM 2026 ausgesprochen. Er betont, dass die Spieler und Fans die Leidtragenden eines solchen Boykotts wären. Ein Boykott der Fußball-WM gilt zwar als unwahrscheinlich, doch die Diskussionen – auch in anderen europäischen Ländern – sind längst in Gang: Sollte Deutschland die Fußball-WM in den USA boykottieren?

Die wichtigsten Perspektiven

Das solltest du wissen, damit du das Thema verstehst und an Diskussionen teilnehmen kannst. Mehr...