Debatte

Kämpfen oder Unfreiheit

Sollte man für Deutschland kämpfen, wenn es zum Krieg kommt?

Debatte - 24.09.2025 | 4 Perspektiven

Mit Drohnen und Kampfjets ist Russland in der jüngsten Zeit immer wieder in den NATO-Luftraum eingedrungen. Viele sehen darin eine Provokation, um die Verteidigungsbereitschaft der NATO zu testen. Manche Militärfachleute glauben, dass Russland bis zum Ende des Jahrzehnts auch die NATO angreifen könnte. Eine mögliche kriegerische Auseinandersetzung Russlands mit den westlichen Verbündeten würde womöglich auch Deutschland betreffen.

Laut einer aktuellen Umfrage des Centers für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS) wären lediglich rund 20 Prozent der Bevölkerung bereit, für Deutschland zur Waffe zu greifen. Die klare Mehrheit von rund 58 Prozent wäre hingegen überhaupt nicht oder eher nicht dazu bereit, Deutschland im Falle eines militärischen Angriffs selbst mit der Waffe zu verteidigen. An der repräsentativen Umfrage von CeMAS nahmen zwischen dem 24. April und 18. Mai dieses Jahres 2.136 Menschen teil.

Der Bundeswehroffizier und TikTok-Influencer wirbt beispielsweise für eine patriotische Haltung, um die Demokratie zu verteidigen. Der Buchautor („Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde“) und Pazifist widerspricht und würde lieber in Unfreiheit leben, als sein Leben für Deutschland zu riskieren. So stellt sich vor allem für junge Menschen die Gewissensfrage: Sollte man für Deutschland kämpfen, wenn es zum Krieg kommt?

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