Perspektive

zur Debatte vom 05. Juni 2025
Sollte Deutschland auf Kernfusion setzen, um saubere Energie zu gewinnen?
Pro

Auch wenn es dauert: Die Fusionsenergie hat eine Chance verdient – und wir sollten sie nutzen

Die Perspektive in 30 Sekunden

Im wirtschaftsliberalen HANDELSBLATT spricht sich die Teamleiterin des Ressorts Unternehmen und Märkte, , für mehr Investments in die Fusionsenergie aus. „Die Kernfusion könnte die Energiequelle der Zukunft werden“, glaubt Witsch.

In den vergangenen Jahren hat sich viel im Bereich der Fusionsenergie entwickelt, betont die Ressortleiterin. Nachdem erste Durchbrüche erzielt wurden, habe die Industrie reagiert und beschäftigt sich jetzt intensiver mit dem Thema. „Zahlreiche Start-ups haben sich des Themas angenommen, und nun will die Industrie die Kernfusion aus dem Labor ins Kraftwerk bringen“, berichtet Witsch. Die massiv gestiegenen Investitionen sind ihrer Meinung nach ein deutlicher Beleg dafür, wie industriell wichtig die Kernfusion sei.

Die Fusionsenergie muss deshalb stärker gefördert werden, findet Witsch. „Das hat auch die Ampelregierung erkannt und in der vergangenen Legislaturperiode das milliardenschwere Förderprogramm ‚Fusion 2040‘ aufgelegt“, berichtet sie. Das sei ihrer Meinung nach zwar ein guter Anfang, aber es müsse noch mehr Geld investiert werden. Die USA investieren jährlich 800 Millionen, China sogar 1,5 Milliarden, gibt Witsch zu bedenken. Da bleibe Deutschland mit seiner Förderung in Höhe von einer Milliarde bis 2029 zurück.

Anmerkung der Redaktion

ist Redakteurin beim HANDELSBLATT und seit Juni 2021 Teamleiterin im Ressort Energie. Sie hat Kultur- und Medienwissenschaft in Koblenz und Bonn studiert. Es folgte eine freie Mitarbeit bei PHOENIX und der DEUTSCHEN WELLE. Witsch hat u.a. für den SPIEGEL, DIE ZEIT und die HUFFINGTON POST geschrieben. Ihr Volontariat absolvierte sie bis Dezember 2016 an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalist:innen. 2017 hat sie dann beim HANDELSBLATT angefangen, erstmals als Redakteurin für das Ressort Wirtschaft und Politik. Seit April 2018 kümmert sie sich zudem für das Unternehmensressort und beschäftigt sich um alles rund um erneuerbare Energien, Klima und Nachhaltigkeit. Seit März 2021 ist Witsch außerdem Moderatorin des Podcasts HANDELSBLATT GREEN.

Das HANDELSBLATT ist eine Tageszeitung mit Sitz in Düsseldorf, Chefredakteur ist . Das HANDELSBLATT ist die auflagenstärkste deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzzeitung und ein Börsenpflichtblatt. Sie wird zu den Leitmedien gezählt, also zu den Medien, die einen besonderen Einfluss auf die öffentliche Meinung und auf andere Massenmedien ausüben. Das HANDELSBLATT erschien erstmals 1946 mit der Auflage der britischen Militärbehörden, das „friedliche Zusammenspiel von Arbeit und Kapital“ journalistisch im Einklang zu halten. Die Blattlinie des HANDELSBLATTS gilt als wirtschaftsliberal. Das HANDELSBLATT finanziert sich durch Abonnements, Printverkäufe und Werbung. Es hostet außerdem Live-Events in Form von Tagungen, Trainings und Konferenzen. Im ersten Quartal 2025 war das HANDELSBLATT die meistzitierte Wirtschaftszeitung Deutschlands (Quelle: Media Tenor). Die verkaufte Auflage liegt bei ca. 157.500 Exemplaren (IVW Q1/2026). Die Website des HANDELSBLATTS verzeichnete im März 2026 24,2 Millionen Aufrufe (Quelle: Similarweb). Die Zeitung wird von der Handelsblatt Media Group herausgegeben, die der DvH Medien GmbH der Familie Holtzbrinck gehört. Der DvH gehören außerdem die Titel TAGESSPIEGEL, WIRTSCHAFTSWOCHE sowie 50 % Anteile an der ZEIT.

Originalartikel
Deshalb verdient die Kernfusion eine Chance
HANDELSBLATTKathrin Witsch
20.03.2025 · 2 Minuten · Deutsch
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