Perspektive

zur Debatte vom 01. September 2021
🗳 Sollte der europäische Emissionshandel ausgeweitet werden?
DIE POSITIONEN DER PARTEIEN

Der CO2-Preis als eines von vielen Förderprogrammen

Die Perspektive in 30 Sekunden

In ihrem Parteiprogramm thematisiert die SPD zwar den CO2-Preis, nicht aber direkt den Emissionshandel. Mit Bezug auf den Emissionshandel ist die SPD für Sie also eher eine Wahl ins Ungewisse.

„In Kombination mit anderen Maßnahmen wie dem Umweltbonus beim Kauf eines Elektroautos oder Förderprogrammen zum Heizungstausch sorgt [der CO2-Preis] dafür, dass klimafreundliche Alternativen attraktiver werden”, schreibt die Partei in ihrem Programm. Sie sieht in der CO2-Bepreisung also eine Möglichkeit, Menschen dazu zu bewegen, auf klimafreundliche Möglichkeiten zu setzen. Ähnlich wie die Grünen möchte die SPD einen „Pro-Kopf-Bonus” prüfen. Das ist eine Geldprämie pro Bürger:in, die der Bund aus den Einnahmen durch den CO2-Preis finanzieren möchte.

Die SPD findet, dass auch der Gebäudesektor CO2-neutral werden muss. Die EU möchte das erreichen, indem sie den Emissionshandel ausweitet. Die SPD setzt darauf, dass der CO2-Preis von den Vermieter:innen getragen wird. Das soll Druck ausüben, damit Wohnungseigentümer:innen in klimafreundliche Modernisierungen investieren.

SPD-Umwelt-Expertin Nina Scheer hat sich in einem Gespräch im DEUTSCHLANDFUNK explizit gegen der Emissionshandel ausgesprochen. Eine CO2-Steuer ist aus ihrer Sicht planbarer.

Anmerkung der Redaktion

Originalartikel
Wahlprogramm der SPD
09.05.2021 · 3 Stunden · Deutsch
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