Perspektive
zur Debatte vom 15. Mai 2025
Sind Dobrindts Grenzkontrollen eine sinnvolle Maßnahme gegen illegale Migration? Pro
Das ist ein klares Signal gegen irreguläre Migration
Die Perspektive in 30 Sekunden
Laut Eva Quadbeck ist es immer noch üblich, dass geflüchtete Menschen in Europa bis zur deutschen Grenze durchgewunken werden. Daher hält die Chefredakteurin der Nachrichtenplattform REDAKTIONSNETZWERK DEUTSCHLAND (RND) die verschärften Grenzkontrollen der neuen Bundesregierung für das richtige Signal.
In den Augen von Quadbeck signalisiert Deutschland so, dass es unkontrollierte Einwanderung nicht zulässt. Für die RND-Chefin ist das eigentlich eine Selbstverständlichkeit. „Die Bundesregierungen sind in den vergangenen Jahren allerdings darum herumgestreift, wie die Katze um den heißen Brei“, findet sie.
Zwar hat es laut Quadbeck vielen Menschen in Not geholfen, dass Deutschland sie ins Land gelassen hat. „Andererseits sind viel zu viele Menschen unkontrolliert eingewandert, mit deren Integration die Gesellschaft, Schulen und Kitas sowie der Wohnungsmarkt hoffnungslos überfordert sind.“ Zudem seien viele der illegal Eingereisen zu Gewalttätern geworden. Davon hat laut Quadbeck letztlich nur die fremdenfeindliche AfD profitiert.
Anmerkung der Redaktion
Eva Quadbeck ist eine deutsche Journalistin und Chefredakteurin sowie Leiterin der Hauptstadtredaktion des REDAKTIONSNETZWERKS DEUTSCHLAND (RND). Quadbeck war zuvor stellvertretende Chefredakteurin der RHEINISCHEN POST und Leiterin des Parlamentsbüros der Zeitung in Berlin. Ihr Kernthema ist die deutsche Innen- und Parteienpolitik. In diesem Zusammenhang ist sie öfters als Expertin in TV-Formaten in Erscheinung getreten. Sie hat außerdem eine Biografie über die ehemalige CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer geschrieben, die 2018 erschienen ist. Quadbeck schreibt unter anderem auch für die FRANKFURTER RUNDSCHAU. Sie hat Geschichte und Politik in Düsseldorf studiert.
Das REDAKTIONSNETZWERK DEUTSCHLAND (RND) ist eine 2013 gegründete überregionale Nachrichtenplattform der Madsack-Mediengruppe mit Hauptsitz in Hannover. Die Chefredaktion haben Sven Oliver Clausen und Eva Quadbeck inne. Das RND ist das Ergebnis von Umstrukturierungen und Sparmaßnahmen bei Lokalmedien. Dabei beliefert das RND mehr als 125 Medienmarken, darunter vor allem Regionalzeitungen, mit überregionalen Inhalten, während die Medien ihre regionalen Inhalte überwiegend eigenständig erstellen. Dazu zählen einerseits Titel von Madsack, wie etwa die LEIPZIGER VOLKSZEITUNG, die HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG und die MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG, zusätzlich aber auch Partnermedien wie der KÖLNER STADTANZEIGER, die NEUE WESTFÄLISCHE und die WESTDEUTSCHE ZEITUNG. Eigenen Angaben zufolge erreichen die Medien des RND damit eine Gesamtreichweite von 7,2 Leser:innen (Stand 2025). Laut der Plattform Similarweb hatte der Webauftritt des RND im Februar 2026 rund 3,6 Millionen Besuche zu verzeichnen. Größter Einzelaktionär von Madsack ist die ddvg (Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft), die sich vollständig im Besitz der SPD befindet. Diese Beteiligung sorgt regelmäßig für Debatten über möglichen parteipolitischen Einfluss auf Medienunternehmen. Eine große Beteiligung hält außerdem die Tochter des Madsack-Gründers, Sylvia Madsack.
Originalartikel
Klares Signal gegen irreguläre Migration
REDAKTIONSNETZWERK DEUTSCHLAND (RND)
Eva Quadbeck 09.05.2025 ·
2 Minuten ·
Deutsch
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