Perspektive
zur Debatte vom 31. August 2021
🗳 Sollten ab 2030 nur noch emissionsfreie Autos zugelassen werden? ARGUMENTE AUS DEN MEDIEN
Das Jahrhundert des Verbrenners geht zuende
Die Perspektive in 30 Sekunden
Stefan Menzel ist Korrespondent der Automobilindustrie für das HANDELSBLATT. In einem Kommentar erklärt er, warum das Ende der Neuzulassungen von Verbrennern kein Problem sei. Die Automobilindustrie sei ohnehin dabei, den Ausstieg aus dem Verbrenner vorzubereiten.
Das Ende des Verbrenners lasse sich nicht mehr aufhalten. Das liege besonders daran, dass sich die Automobilkonzerne nicht mehr gegen die Umstellung auf neue Antriebe stellen, erklärt Menzel. Ford kündigte an, dass schon 2030 das letzte Verbrennermodell verkauft werden solle. Andere Konzerne rüsten ebenfalls um. Das sei auch dem politischen Druck aus China und den USA geschuldet. Die Autohersteller haben erkannt, dass sie sich anpassen müssen, so der Korrespondent.
„Enthusiastische Anhänger von Benzin- und Dieselmotoren werden sich mit der neuen Realität anfreunden müssen, ob sie es wollen oder nicht. Das Jahrhundert des Verbrennungsmotors geht zu Ende“, fasst der Auto-Experte zusammen.
Anmerkung der Redaktion
Stefan Menzel ist Wirtschaftsjournalist und Korrespondent der Automobilindustrie für das HANDELSBLATT. Er hat sein VWL-Studium an der Universität zu Köln 1991 abgeschlossen und ist seitdem Mitglied der HANDELSBLATT-Redaktion. Zudem hat er als stellvertretender Chefredakteur für HANDELSBLATT ONLINE gearbeitet. 2019 erhielt Menzel den Wächterpreis der Tagespresse für die Volkswagen-Berichterstattung im Zusammenhang mit dem Dieselskandal.
Das HANDELSBLATT ist eine Tageszeitung mit Sitz in Düsseldorf, Chefredakteur ist Sebastian Matthes. Das HANDELSBLATT ist die auflagenstärkste deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzzeitung und ein Börsenpflichtblatt. Sie wird zu den Leitmedien gezählt, also zu den Medien, die einen besonderen Einfluss auf die öffentliche Meinung und auf andere Massenmedien ausüben. Das HANDELSBLATT erschien erstmals 1946 mit der Auflage der britischen Militärbehörden, das „friedliche Zusammenspiel von Arbeit und Kapital“ journalistisch im Einklang zu halten. Die Blattlinie des HANDELSBLATTS gilt als wirtschaftsliberal. Das HANDELSBLATT finanziert sich durch Abonnements, Printverkäufe und Werbung. Es hostet außerdem Live-Events in Form von Tagungen, Trainings und Konferenzen. Im ersten Quartal 2025 war das HANDELSBLATT die meistzitierte Wirtschaftszeitung Deutschlands (Quelle: Media Tenor). Die verkaufte Auflage liegt bei ca. 157.500 Exemplaren (IVW Q1/2026). Die Website des HANDELSBLATTS verzeichnete im März 2026 24,2 Millionen Aufrufe (Quelle: Similarweb). Die Zeitung wird von der Handelsblatt Media Group herausgegeben, die der DvH Medien GmbH der Familie Holtzbrinck gehört. Der DvH gehören außerdem die Titel TAGESSPIEGEL, WIRTSCHAFTSWOCHE sowie 50 % Anteile an der ZEIT.
Originalartikel
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HANDELSBLATT
Stefan Menzel 19.02.2021 ·
3 Minuten ·
Deutsch
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