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Das Konzept verkennt gesellschaftliche Ungleichheiten

Postwachstumsideologie als Alltagsreligion und Distinktionsbedürfnis
11.03.2020 6 Minuten Deutsch
RUHRBARONE Mathias Beschorner
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DIE PERSPEKTIVE IN 30 SEKUNDEN

Der „asketische Dünkel“ habe mit der Lebensrealität arbeitender Klassen nichts zu tun, kritisiert der Historiker Mathias Beschorner. Das Konzept der Postwachstumsökonomie berücksichtige nicht, dass eine Umstellung des Konsums nur Menschen möglich sei, die „im Klassenverbund weit oben stehen und sich diese Nachhaltigkeit leisten können“, kommentiert…

ANMERKUNG DER REDAKTION

Mathias Beschorner ist Historiker und freier Autor. Er befasst sich hauptsächlich mit den Themen Postwachstumsideologie und Polyamorie. Gemeinsam mit anderen Autor:innen arbeitet er an einem Sammelband zur romantischen Liebe, zu offenen Beziehungen und Polyamorie. Die RUHRBARONE sind ein 2007 gegründeter Webblog, dessen Redaktion überwiegend aus…