Perspektive

zur Debatte vom 01. September 2021
🗳 Sollte das Wahlalter auf 16 gesenkt werden?
ARGUMENTE AUS DEN MEDIEN

Ein Wahlalter ab 16 hilft nur privilegierten Jugendlichen

Die Perspektive in 30 Sekunden

ist 15 Jahre alt. Er geht auf ein Gymnasium in Bremen. Leonard Geßner hat einen Text für die Zeitung DIE WELT geschrieben. In dem Text geht es um das Wahlalter. Das Wahlalter ist das Alter, ab dem man wählen darf.

Leonard Geßner sagt: Vielleicht wird das Wahlalter niedriger gemacht. Dann können mehr junge Menschen wählen. Aber nur manche jungen Menschen interessieren sich für Politik. Und nur manche jungen Menschen reden mit ihren Eltern über Politik. Diese jungen Menschen würden dann wählen.

Die anderen jungen Menschen interessieren sich nicht für Politik. Sie haben ein gutes Leben. Deshalb würden sie auch nicht wählen.

Der Gymnasiast denkt: Das Wahlrecht ab 16 Jahren ist ein Problem. Nur manche Schüler können dann wählen. Die Schüler kommen aus reichen Familien. In den Familien redet man viel über Politik. Diese Schüler wissen viel über Politik. Deshalb können sie gut wählen.

Andere Schüler wissen nicht genug über Politik. Deshalb können sie nicht wählen. Das heißt aber nicht:

  • Diese Schüler sind dümmer als die anderen Schüler.
  • Diese Schüler haben weniger gelernt als die anderen Schüler.

Der Gymnasiast redet oft mit anderen Jugendlichen. Die Jugendlichen sagen oft: Ich weiß nicht genug über Politik. Deshalb kann ich nicht wählen.

Der Gymnasiast denkt: Die Jugendlichen sind sehr verantwortungsbewusst.

Das heißt auch: Manche Jugendliche haben viel Selbstbewusstsein. Und sie kommen aus reichen Familien. Diese Jugendlichen wählen oft die Partei: Die Grünen. Die Partei bekommt also viele Stimmen von den Jugendlichen. Herr Geßner glaubt: Auch die Partei: Die Linke bekommt viele Stimmen von den Jugendlichen. Herr Geßner sagt: Bei der Bundestagswahl 2017 haben 10 Prozent von den Erstwählern im Westen die Linke gewählt. Und 15 Prozent von den Erstwählern im Osten haben die Linke gewählt. Das sind mehr Wähler als sonst.

Deshalb glaubt der Schüler den Politikern und Politikerinnen nicht. Die Politiker und Politikerinnen wollen ein Wahlrecht für 16-Jährige. Aber der Schüler denkt: Die Politiker und Politikerinnen wollen das nur für ihre Parteien. Dann bekommen die Parteien mehr Stimmen als andere Parteien.

Keßner sagt: Die Jugendlichen sollen mehr über Politik lernen. Das ist wichtiger als ein niedrigeres Wahlalter. Die Jugendlichen sollen ab der 8. Klasse mindestens 2 Stunden Politik in der Woche haben. Dann können alle Jugendlichen mehr über Politik lernen. Manche Eltern reden viel über Politik mit ihren Kindern. Manche Eltern reden nicht über Politik mit ihren Kindern. Das soll für die Jugendlichen egal sein. Alle sollen gleich viel über Politik wissen können. Deshalb findet Keßner: Das Wahlalter soll nicht auf 16 Jahre gesenkt werden.

Dieser Text ist mithilfe des deutschen Anbieters SUMM AI in Leichte Sprache übersetzt worden. Mehr erfahren...
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Anmerkung der Redaktion

ist ein Schüler in Deutschland. Er geht auf ein Gymnasium. Und er ist Autor und freier Journalist in Bremen. Freier Journalist heißt: Er arbeitet für verschiedene Zeitungen. Leonard Geßner hat einen eigenen YouTube-Kanal. Der YouTube-Kanal heißt: Gessner Media. Seit 2018 macht er Interviews mit Politikern und Politikerinnen. Die Interviews sind für seinen YouTube-Kanal. Die Interviews heißen: Die Fragen stelle ich!

Im Mai 2020 hat Leonard Geßner ein Buch geschrieben. Das Buch heißt: Politik der Generation Z: Ein unbequemer Blick in die Zukunft.

Leonard Geßner hat schon Texte für verschiedene Zeitungen geschrieben. Zum Beispiel:

  • die Tageszeitung DIE WELT
  • das REDAKTIONSNETZWERK DEUTSCHLAND
  • die Wochenzeitung WIRTSCHAFTSWOCHE
  • den Branchendienst MEEDIA.

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DIE WELT ist eine Zeitung. Die Zeitung gibt es seit 1946. Die Zeitung gehört zu einem Unternehmen. Das Unternehmen heißt: Axel-Springer-Konzern. Die Zeitung ist aus Berlin. Die Zeitung ist für ganz Deutschland. Im zweiten Quartal 2025 hat die Zeitung 90.000 Zeitungen verkauft. Das zweite Quartal ist der Zeitraum von April bis Juni.
2024 hat die Zeitung mehr Zeitungen verkauft.
Die Internetseite von der WELT hatten im Dezember 2024 rund 81 Millionen Besucher und Besucherinnen. Damit war die Internetseite eine von den meistbesuchten Nachrichten-Seiten in Deutschland. Die Tageszeitung und die Internetseite gehören zur WELTN24 GmbH. Das ist ein Unternehmen von Axel Springer SE. Axel Springer SE hat auch einen Fernsehsender. Der Fernsehsender heißt: WELT. Früher hieß der Fernsehsender: N24. ist der Chefredakteur von WELTN24. ist die Chefredakteurin von der Tageszeitung DIE WELT seit dem 1. Januar 2022. EUROTOPICS sagt: DIE WELT ist konservativ. Konservativ heißt: Man will alles so lassen wie es ist. In wirtschaftlichen Fragen ist die Zeitung wirtschaftsliberal. Wirtschaftsliberal heißt: Es soll wenig Regeln für die Wirtschaft geben. Das Goethe-Institut sagt: DIE WELT will mit ihrer gedruckten Zeitung bestimmte Menschen ansprechen.

Zum Beispiel:

  • Unternehmer
  • Selbstständige
  • Menschen, die konservative Werte gut finden.

Die Autoren und Autorinnen von der WELT halten sich an bestimmte Regeln vom Axel-Springer-Verlag.

Zum Beispiel:

  • Sie wollen eine freie und soziale Marktwirtschaft
  • Sie wollen Solidarität mit den USA und Israel.

DIE WELT hat schon mehrere Rügen vom deutschen Presserat bekommen. Eine Rüge heißt hier: Jemand hat etwas falsch gemacht. Und jemand anderes sagt das. Der Presserat hat gesagt: In manchen Artikeln wurden journalistische Grundsätze verletzt. Journalistische Grundsätze sind Regeln für Journalisten und Journalistinnen. Zum Beispiel hat der Presserat 2014 eine Rüge gegeben. In einem Artikel ging es um eine Frau. Der Artikel hat zu viel über das Privatleben von der Frau geschrieben.

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Originalartikel
Wahlrecht mit 16? Ich bin 15 und dagegen
DIE WELTLeonard Geßner
08.09.2020 · 5 Minuten · Deutsch
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