Perspektive

zum Tagesthema vom 09. Oktober 2025
Schwarz-Rot beerdigt Bürgergeld-System – und verschärft Sanktionen massiv
Lob

Der Durchbruch zeigt: Das Bündnis ist jetzt endlich in der Spur

Die Perspektive in 30 Sekunden

Hagen Strauß blickt positiv auf die Ergebnisse des Koalitionsgipfels. Für den Parlamentskorrespondenten der regionalen Tageszeitung RHEINISCHE POST hat sich angesichts des Durchbruchs bei zentralen Vorhaben gezeigt: „Das Bündnis ist jetzt endlich in der Spur.“

Strauß blickt dabei unter anderem auf das Bürgergeld, das in seiner jetzigen Form bald der Geschichte angehören wird. Zwar stehen für Strauß Detailfragen noch aus. Auch die Ersparnis mag am Ende überschaubar sein, „aber das Symbolthema für die Verkrustung des Sozialstaates und einer gefühlten Ungerechtigkeit ist von der Koalition so gut es geht abgeräumt worden“.

Bisher haben Union und SPD mit ihrer Politik nicht dafür sorgen können, dass sich die Stimmung im Land wesentlich zum Besseren verändert, so Strauß. Das lag ihm zufolge vor allem daran, dass wichtige Projekte noch nicht überzeugend angestoßen werden konnten. Jetzt hat er aber die Hoffnung, dass es tatsächlich vorangeht.

Anmerkung der Redaktion

Hagen Strauß ist Parlamentskorrespondent im Hauptstadtbüro der RHEINISCHEN POST (RP). Zuvor berichtete er über zwei Jahrzehnte hinweg als Teil eines Korrespondentennetzwerkes für verschiedene regionale Tageszeitungen aus Berlin. Strauß ist Mitglied der Bundespressekonferenz und berichtet schwerpunktmäßig über die Unionsparteien sowie die Verbraucher-, Verkehrs- und Innenpolitik. Nach einem Politik- und Geschichtsstudium hat er ein Volontariat bei der WESTFÄLISCHEN RUNDSCHAU in Dortmund absolviert.

Die RHEINISCHE POST (RP) ist die zweitgrößte regionale Tageszeitung in Deutschland. Sie erscheint am Niederrhein und in Teilen des Bergischen Landes. Im Rhein-Kreis Neuss erscheint sie als NEUSS-GREVENBROICHER ZEITUNG, in Solingen als SOLINGER MORGENPOST, in anderen Teilen des Bergischen Landes als BERGISCHE MORGENPOST. Die RP gilt als liberal-konservatives Blatt. Sie beschreibt sich selbst als „Zeitung für Politik und christliche Kultur“, die für „Demokratie, Freiheit und Menschenwürde“ eintritt. Der Schwerpunkt der Berichterstattung liegt auf Nordrhein-Westfalen. Die Zeitung wurde 1946 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf. Chefredakteur ist . Laut einem Ranking von Tenor und KRESS.DE war die RP im ersten Quartal 2023 die drittmeistzitierte Regionalzeitung Deutschlands. Die verkaufte Auflage lag im vierten Quartal 2025 bei rund 247.000 Exemplaren (IVW). Im Vergleich zu 1998 ist der Absatz damit fast um 50 Prozent eingebrochen. Trotzdem dominiert die RP laut ÜBERMEDIEN den Markt Düsseldorfer Lokalzeitungen und hat andere Lokalangebote weitestgehend verdrängt. Die Zeitung hat bereits einige Rügen durch den Deutschen Presserat erhalten. Der Webauftritt der RP hatte im März 2026 12,4 Millionen Besuche zu verzeichnen (Quelle: Similarweb). Die RP gehört der Rheinischen Post Mediengruppe, einem Familienunternehmen, das zu mehr als der Hälfte den Nachfahren der RP-Gründer gehört.

Originalartikel
Entscheidend ist, was hinten rauskommt
RHEINISCHE POST (RP)Hagen Strauß
09.10.2025 · 2 Minuten · Deutsch
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