Perspektive
zur Debatte vom 09. April 2026Sollten die Strafen für Schwarzfahren geringer ausfallen?
Der öffentliche Raum braucht Regeln
Die Perspektive in 30 Sekunden
Dass Schwarzfahren in Zukunft entkriminalisiert werden soll, hält
In Baumers Augen ist Schwarzfahren kein Bagatelldelikt. Wer ohne Ticket fährt, nutze eine Leistung, ohne dafür zu bezahlen. Dass Schwarzfahren also als Straftat gilt, unterstreiche, dass es sich um „den Missbrauch eines solidarisch finanzierten Systems“ handle. Der öffentliche Nahverkehr funktioniert nur, wenn sich möglichst viele an die Regeln halten, meint Baumer. Eine Abschwächung der Strafe könne dieses Prinzip untergraben.
Auch praktisch sieht Baumer Probleme: Ohne strafrechtliche Konsequenzen würden mehr Menschen ohne Ticket fahren, glaubt der Redakteur. Verkehrsunternehmen müssten stärker kontrollieren oder Verluste durch höhere Preise ausgleichen. Am Ende würden damit diejenigen belastet, die sich korrekt verhalten. Statt einer
Anmerkung der Redaktion
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NÜRNBERGER NACHRICHTEN (NN)
Harald Baumer