Perspektive

zur Debatte vom 12. August 2024
Waren die Olympischen Spiele ein Erfolg für Sport und Gesellschaft?
Pro

Die Olympischen Spiele waren ein großes Fest des Sports

Die Perspektive in 30 Sekunden

Die Olympischen Spiele in Paris setzen neue Maßstäbe, kommentiert , Sportredakteur der DEUTSCHEN WELLE. Seine Bilanz der diesjährigen Olympiade: „Großer Sport, volle Ränge, tolle Stimmung – und wenige Aufreger.“ Für ihn habe es so gewirkt, als dürsteten die Menschen nach den „Corona-Spielen“ von Tokio geradezu nach olympischem Sport mit ungehindertem Zugang.

Die Eröffnungsfeier war laut Nestler ein Feuerwerk der Kreativität: „Kurzweilig, spektakulär, divers.“ Er beschreibt die überragende Stimmung, die bei den Spielen geherrscht habe, mit den Worten: „Das begeisterte Publikum machte fast jeden olympischen Wettbewerb zu einer Party.“ Nestler betont außerdem, für welche spektakulären Wettkampf-Kulissen die Sehenswürdigkeiten in und um Paris sorgten.

Zu den beiden Haupt-Aufregern der Olympischen Spiele sagt er: Ein eindeutiger Zusammenhang der Erkrankung mancher Sportler:innen mit dem Schwimmen im Fluss sei nicht nachgewiesen worden. Und: Die Boxerinnen Imane Khelif und Lin Yu-ting seien vom IOC verteidigt worden und haben bei der Abschlussfeier der Spiele die Fahne ihres jeweiligen Landes tragen dürfen, was eine besondere Ehre sei.

Anmerkung der Redaktion

ist Redakteur in der Sportredaktion des Auslandsrundfunks der Bundesrepublik Deutschland DEUTSCHE WELLE. Nestler arbeitet seit mehr als 30 Jahren für die DW und ist seit bereits 25 Jahren in der Sportredaktion. Sein Fokus liegt auf Sportwissenschaft und Sportpolitik. Weiterhin hat er Expertenwissen im Bergsteigen und berichtete als Reporter aus dem Himalaya und dem Karakorum. In den 1980er Jahren durchlief Stefan Nestler ein duales Studium. An der Deutschen Journalistenschule in München wurde er zum Redakteur ausgebildet, an der Ludwig-Maximilian-Universität studierte er zeitgleich Journalistik.

Die DEUTSCHE WELLE (DW) ist der Auslandsrundfunk der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Bonn. Sie ist Mitglied der öffentlich-rechtlichen ARD, wird aber im Gegensatz zu den ARD-Landesrundfunkanstalten, dem DEUTSCHLANDRADIO und dem ZDF nicht durch den Rundfunkbeitrag finanziert, sondern aus Steuermitteln des Bundes. Die DW produziert Online-, Fernseh- und Radiobeiträge und sendet in 32 Sprachen, ihr TV-Programm ist weltweit empfangbar. Damit ist der Sender ein Träger der auswärtigen Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland. Per Gesetz soll die DW Deutschland als europäisch gewachsene Kulturnation und freiheitlich verfassten demokratischen Rechtsstaat verständlich machen und das Verständnis und den Austausch von Kulturen fördern. Die Inhalte der Programme haben einen Schwerpunkt auf Nachrichten, Dokumentationen und Kulturberichterstattung. Im Frühjahr 2020 richteten sich mehr als 250 Mitarbeitende der DW in einem Brief an den damaligen Intendanten Peter Limbourg und warfen ihm und der Geschäftsleitung vor, nicht angemessen auf Vorwürfe von Machtmissbrauch, sexuellen Übergriffen und Rassismus reagiert zu haben. Machtmissbrauch sei bei der DW „allgegenwärtig“. Die Chefredaktion hat Mathias Stamm inne, Intendantin ist Barbara Massing. Der Webauftritt der DW hatte im März 2026 32,6 Millionen Besuche zu verzeichnen (Quelle: Similarweb).

Originalartikel
Olympia in Paris: Ein großes Fest des Sports
DEUTSCHE WELLE (DW)Stefan Nestler
11.08.2024 · 4 Minuten · Deutsch
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