Perspektive
zur Debatte vom 08. Oktober 2024
🗳 Ist die Schuldenbremse noch zeitgemäß? Pro
Deutschland muss in Europa mit gutem Beispiel vorangehen
Die Perspektive in 30 Sekunden
Chef vom Dienst Rudi Wais erklärt bei der AUGSBURGER ALLGEMEINEN, warum die Schuldenbremse in Deutschland auch für Europa von Bedeutung ist. Denn Deutschland gelte beim Sparen als Musterschüler. Das bleibe aber nur so, wenn weitere Verschuldungen vermieden werden.
Die COVID-19-Pandemie und der Ukraine-Krieg seien an den hohen Verschuldungen der EU-Länder im Laufe der letzten Jahre schuld. Denn es sei eine ungezügelte Kreditaufnahme erlaubt gewesen. Wais hält das vielerorts für ein notwendiges Übel. Diese Zeiten seien nun jedoch vorbei: Jetzt müsse die Priorität sein, Schulden abzubauen – und nicht noch mehr Schulden zu machen.
Denn andernfalls könnte der Euro laut Wais fragil werden. Die einzige Lösung sei es nun, dass die EU-Länder an einem Strang ziehen und nicht länger gegen die gemeinsamen Regeln verstoßen. Dabei sollte Deutschland als Musterschüler vorangehen, um den EU-Haushaltssündern den Weg aufzuzeigen, so Wais.
Anmerkung der Redaktion
Rudi Wais ist Journalist und Chef vom Dienst bei der AUGSBURGER ALLGEMEINEN. Dort hat er auch sein Volontariat absolviert und war danach Redakteur in der Lokalredaktion Augsburg-Land, der Wirtschaftsredaktion und der Politikredaktion. 1999 war er Berlin-Korrespondent der Zeitung. Wais ist bis 1999 Dozent an der Akademie der Bayerischen Presse gewesen, an der Universität Eichstätt und am Institut für Publizistische Bildungsarbeit. Zudem war er bis 2016 Mitglied im Deutschen Presseclub und der Bundespressekonferenz. Seit 2019 ist er bei der AUGSBURGER ALLGEMEINEN auch Mitglied der Chefredaktion.
Die AUGSBURGER ALLGEMEINE ist eine der größten bayerischen Lokalzeitungen. Sie hat ihren Sitz in Augsburg und wurde 1945 als SCHWÄBISCHE LANDESZEITUNG gegründet. 1959 erhielt sie ihren heutigen Namen. Sie gehört zur Mediengruppe Pressedruck, die nach Gesamtauflage das bundesweit sechstgrößte Verlagshaus ist. Die Journalismus-Plattform NEWROOM.DE bescheinigt der AUGSBURGER ALLGEMEINEN eine Monopolstellung im Raum Bayern und Schwaben, durch die die Zeitung gutes Geschäft macht. Die Mediengruppe Pressedruck gehört zu jeweils 50 Prozent den Schwestern Alexandra Holland und Ellinor Scherer. Das Hauptverbreitungsgebiet der AUGSBURGER ALLGEMEINEN ist das bayerische Schwaben und die angrenzenden Teile Oberbayerns. Die verkaufte Auflage der Hauptausgabe ist seit einigen Jahren rückläufig und beträgt gegenwärtig rund 68.000 Exemplare (IVW Q1/2026). Die Website der AUGSBURGER ALLGEMEINEN verzeichnete im März 2026 14,7 Millionen Aufrufe (Quelle: Similarweb). Chefredakteure der Zeitung sind Andrea Kümpfbeck und Peter Müller.
Originalartikel
Die Euro-Länder müssen zurück zur finanziellen Vernunft
AUGSBURGER ALLGEMEINE
Rudi Wais 19.06.2024 ·
2 Minuten ·
Deutsch
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