Perspektive

zur Debatte vom 15. April 2026
Sollte das Ehegattensplitting in seiner jetzigen Form abgeschafft werden?
Hintergrund

Ehegattensplitting: Was man wissen muss und was sich ändern soll

Die Perspektive in 30 Sekunden

ist der Bundesfinanzminister. Er ist von der SPD. Lars Klingbeil will das Ehegattensplitting ändern. Ehegattensplitting heißt: Verheiratete Paare müssen weniger Steuern bezahlen. Das soll es für neue Ehen nicht mehr geben. Es soll ein neues Modell geben. Das erklärt in einem Bericht für den Sender BR24.

Beim Ehegattensplitting rechnet man die Einkommen von beiden Partnern zusammen. Dann teilt man das Einkommen durch 2. Und dann muss man Steuern bezahlen. Das ist besonders gut für Paare mit sehr verschiedenen Einkommen. Denn bei einem hohen Einkommen muss man auch mehr Steuern bezahlen. Mit dem Ehegattensplitting kann man also Steuern sparen. Insgesamt sparen die Menschen in Deutschland so 25 Milliarden Euro im Jahr an Steuern. Das sagt Vieweger.

Aber es gibt auch Kritik am Ehegattensplitting. Die Kritik ist aus der Gleichstellungsperspektive. Fachleute sagen: Ein Partner arbeitet dadurch weniger. Das ist meistens die Frau. Das sagt Vieweger.

Das Bundesfinanzministerium sagt: Das Ehegattensplitting ist ein Problem für Frauen. Frauen arbeiten deshalb weniger.

Lars Klingbeil hat einen anderen Vorschlag. Der Vorschlag heißt: Realsplitting. Das heißt: Ein Partner verdient mehr Geld. Dann kann der Partner einen Teil von dem Geld abziehen. Der andere Partner bekommt dann diesen Teil von dem Geld dazu. Das heißt: Die Steuer ist dann für beide Partner gleich hoch.

Vieweger sagt: Das Ehegattensplitting ist besser für die Paare. Aber es gibt noch andere Möglichkeiten. Zum Beispiel:

  • Individualbesteuerung
    Das heißt: Jeder muss seine Steuern selbst bezahlen.
  • Familiensplitting
    Dabei bekommen Familien mit Kindern mehr Geld.
    Vieweger sagt auch:

Das Ehegattensplitting kann man nicht einfach weglassen.

Dieser Text ist mithilfe des deutschen Anbieters SUMM AI in Leichte Sprache übersetzt worden. Mehr erfahren...
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Anmerkung der Redaktion

arbeitet für den BR. Er arbeitet im Hauptstadtstudio in Berlin. Er ist Korrespondent. Das heißt: Er berichtet über Themen aus der Hauptstadt. Seine Themen sind:

  • Finanzen
  • Wirtschaft.

Hans-Joachim Vieweger hat eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht. Dann hat er Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg studiert. Danach hat er ein Volontariat beim BR gemacht. Ein Volontariat ist eine Ausbildung für Journalisten und Journalistinnen. Seit 1997 arbeitet Hans-Joachim Vieweger beim BR. Er war 18 Jahre Wirtschaftsjournalist. Dann war er 6 Jahre Büroleiter vom Intendanten. Seit 2021 ist er Hauptstadt-Korrespondent.

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BR24 ist ein Radioprogramm vom BAYRISCHEN RUNDFUNK. Das Radioprogramm gibt den ganzen Tag Nachrichten. Im Mai 2018 hat Steffen Jenter die Leitung von der übernommen. Die Redaktion ist eine Gruppe von Menschen. Die Menschen arbeiten zusammen an einem Thema. Steffen Jenter ist Reporter. Er hat die Leitung von Max Stocker übernommen. Der Nachrichtensender gibt es seit 1991. Damals hieß der Nachrichtensender noch B5 AKTUELL. Der Nachrichtensender war das erste Infoprogramm im deutschsprachigen Radio. Man schätzt:
690.000 Menschen hören den Nachrichtensender jeden Tag in Deutschland.
Das wird im Jahr 2024 so sein. Seit 2015 gibt es die Nachrichten auch auf der Internetseite BR.DE. Die Nachrichten gibt es dort als Text und zum Hören. Während dem ersten Lockdown in der COVID-19-Pandemie haben mehr Menschen die Livestreams angeschaut.

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Originalartikel
Ehegattensplitting abschaffen: So will Klingbeil es ersetzen
BR24Hans-Joachim Vieweger
09.04.2026 · 3 Minuten · Deutsch
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🔓 Zum Redaktionsschluss war der Originalartikel frei verfügbar