Perspektive

zur Debatte vom 27. November 2025
Sollte die Bundesregierung an beratenden Bürgerräten festhalten?
Contra

Ein Gremium, das nur Selbstzweck ist, kann man abschaffen

Die Perspektive in 30 Sekunden

Katharina Riel schreibt in der Süddeutschen Zeitung: Die Süddeutsche Zeitung ist eine Tageszeitung. Die Zeitung ist linksliberal. Katharina Riel sagt: Die Bürgerräte sollen abgeschafft werden. Bürgerräte sind Gruppen von Bürgern und Bürgerinnen. Die Gruppen sollen mitreden bei der Politik. Katharina Riel sagt: Die Bürgerräte bringen nichts. Sie machen die Demokratie sogar schlechter.

Riel sagt: Die Ampelkoalition hat einen Bürgerrat zur Ernährung gemacht. Das war ein Projekt. Aber das Projekt war nicht gut. Der Bürgerrat hat sich mit falschen Themen beschäftigt. Zum Beispiel: kostenloses Schulessen. Die meisten Menschen in Deutschland finden das nicht interessant. Riel sagt: Nur die Politiker und Politikerinnen im Parlament sollen über Politik reden.

Der Bürgerrat für Ernährung hat wenig gemacht. Deshalb hat Riel Angst. Die Menschen finden den Bürgerrat vielleicht nicht gut. Vielleicht denken die Menschen dann: Die Regierung macht auch nichts. Das wäre schlecht für die Demokratie.

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Anmerkung der Redaktion

ist die Chefin von einem Bereich von der Süddeutschen Zeitung. Der Bereich heißt: Politikressort. Vorher war sie Chefin von der Medienseite. Und sie war Chefin von dem Bereich Gesellschaft und Wochenende. Das hat sie zusammen mit gemacht. Riehl hat Lehramt studiert. Das heißt: Sie wollte Lehrerin werden. Sie hat die Fächer Englisch und Deutsch studiert. Und sie war auf der Deutschen Journalistenschule in München.

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Die Süddeutsche Zeitung ist eine Tageszeitung. Das kurze Wort ist: SZ. Die SZ kommt aus München. Die SZ gibt es seit 1945. Vorher hieß die Zeitung: Münchner Neueste Nachrichten. Seit 1947 macht die Süddeutsche Verlags GmbH die SZ. Die SZ ist bekannt für ihre Seite Drei-Reportagen. Und die SZ ist bekannt für ihre Glosse. Eine Glosse ist ein kurzer Text über ein Thema. In der Glosse steht eine Meinung zu dem Thema. Die Glosse von der SZ heißt: Streiflicht. Die SZ hat viele Leser und Leserinnen. Im Jahr 2025 hat die SZ 451.000 Zeitungen verkauft. Das sind mehr Zeitungen als im Jahr davor. Nur die Bild-Zeitung verkauft mehr Zeitungen als die SZ. Immer weniger Menschen kaufen die gedruckte Zeitung von der SZ. Aber immer mehr Menschen lesen die digitale Zeitung von der SZ im Internet. Im Jahr 2025 haben 301.378 Menschen die digitale Zeitung von der SZ gelesen. Die Blattlinie von der SZ ist linksliberal. Das heißt: Die Themen in der Zeitung sind wichtig für linke Parteien. Die SZ arbeitet mit dem WDR und dem NDR zusammen. Sie haben einen Rechercheverband gegründet. Ein Rechercheverband sucht nach Infos zu einem Thema. Der Rechercheverband hat viele Infos gefunden und veröffentlicht.

Zum Beispiel:

  • über Steuerschlupflöcher
  • über die Ibiza-Affäre von Strache.

Strache war der Chef von einer Partei in Österreich. Die Partei heißt: FPÖ. Strache hat sich auf Ibiza mit einem Mann getroffen. Der Mann wollte Strache Geld geben. Dafür sollte Strache dem Mann helfen. Das war nicht erlaubt. Der Rechercheverband hat auch Infos über die Panama Papers gefunden und veröffentlicht. Dafür haben Journalisten und Journalistinnen von der SZ einen Preis bekommen. Der Preis heißt: Pulitzer-Preis für investigative Recherche.

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Originalartikel
Ein Gremium, das nur Selbstzweck ist, kann man abschaffen
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (SZ)Katharina Riehl
26.11.2025 · 2 Minuten · Deutsch
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