Perspektive
zur Debatte vom 01. September 2021
🗳 Sollte das Rentenalter erhöht werden? ARGUMENTE AUS DEN MEDIEN
An einer späteren Rente führt kein Weg vorbei
Die Perspektive in 30 Sekunden
In einem Kommentar für das REDAKTIONSNETZWERK DEUTSCHLAND erklärt Hauptstadtkorrespondent Tobias Peter, warum das Rentenalter weiter steigen müsse. Dass auch Wissenschaftler:innen diesen Vorschlag machen, sei gut.
Für Tobias Peter ist die Frage nach dem richtigen Rentenalter „ein Elefant im Raum“: Ein Problem, dass für viele offensichtlich ist, aber trotzdem gerne ignoriert wird. Es sei richtig das Rentenalter zu erhöhen, einfach, weil die demografische Entwicklung im Hintergrund nicht ignoriert werden könne. Politiker verschließen aus seiner Sicht die Augen davor, dass „logischerweise ein Teil dieser zusätzlichen Lebenszeit mit Arbeit verbracht werden muss“.
Im Sommer dieses Jahres hat der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium einen Vorstoß zu diesem Thema unternommen. Das ist aus Sicht des Korrespondenten zu begrüßen: Sie bringen den Mut auf, auf die Notwendigkeit eines höheren Rentenalters hinzuweisen, findet er. Der Elefant im Raum wird damit also endlich benannt.
Anmerkung der Redaktion
Tobias Peter ist Journalist und der Leiter des Berliner Büros der STUTTGARTER ZEITUNG und STUTTGARTER NACHRICHTEN. Er kümmert sich insbesondere um die Berichterstattung über das Kanzleramt und die SPD. Zu seinen langjährigen Themen gehört auch die Bildungspolitik; in diesem Bereich hat Peter beim RND auch einen Podcast gecohostet. Zuvor war er unter anderem Korrespondent im Hauptstadtbüro des REDAKTIONSNETZWERKS DEUTSCHLAND. Peter hat beim KÖLNER STADT-ANZEIGER volontiert und als Arthur F. Burns Fellow für den PHILADELPHIA INQUIRER in den USA zu Korruption im westafrikanischen Liberia recherchiert. In Darmstadt erlangte er ein Diplom im Journalismusstudium.
Das REDAKTIONSNETZWERK DEUTSCHLAND (RND) ist eine 2013 gegründete überregionale Nachrichtenplattform der Madsack-Mediengruppe mit Hauptsitz in Hannover. Die Chefredaktion haben Sven Oliver Clausen und Eva Quadbeck inne. Das RND ist das Ergebnis von Umstrukturierungen und Sparmaßnahmen bei Lokalmedien. Dabei beliefert das RND mehr als 125 Medienmarken, darunter vor allem Regionalzeitungen, mit überregionalen Inhalten, während die Medien ihre regionalen Inhalte überwiegend eigenständig erstellen. Dazu zählen einerseits Titel von Madsack, wie etwa die LEIPZIGER VOLKSZEITUNG, die HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG und die MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG, zusätzlich aber auch Partnermedien wie der KÖLNER STADTANZEIGER, die NEUE WESTFÄLISCHE und die WESTDEUTSCHE ZEITUNG. Eigenen Angaben zufolge erreichen die Medien des RND damit eine Gesamtreichweite von 7,2 Leser:innen (Stand 2025). Laut der Plattform Similarweb hatte der Webauftritt des RND im Februar 2026 rund 3,6 Millionen Besuche zu verzeichnen. Größter Einzelaktionär von Madsack ist die ddvg (Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft), die sich vollständig im Besitz der SPD befindet. Diese Beteiligung sorgt regelmäßig für Debatten über möglichen parteipolitischen Einfluss auf Medienunternehmen. Eine große Beteiligung hält außerdem die Tochter des Madsack-Gründers, Sylvia Madsack.
Originalartikel
Das Rentenalter ist der Elefant im Raum
REDAKTIONSNETZWERK DEUTSCHLAND (RND)
Tobias Peter 07.06.2021 ·
1 Minute ·
deutsch
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