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Es braucht mehr Mut statt ständiger Angst

Mehr Mut statt ständiger Angst
20.09.2021 1 Minute Deutsch
TRIERISCHER VOLKSFREUND Bernd Wientjes
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DIE PERSPEKTIVE IN 30 SEKUNDEN

„Die deutsche Corona-Politik war von Anfang geprägt von Angst statt von Zuversicht“, kritisiert Chefreporter Bernd Wientjes im TRIERISCHEN VOLKSFREUND. Immer wieder sei stets vom schlimmsten Fall ausgegangen worden. „So lange, bis viele Bürger einfach abgestumpft waren, weil der Worst Case glücklicherweise nicht eintrat.“

Exemplarisch nennt Wientjes Kanzleramtsminister Helge Braun als Verkörperung dieser Politik. Dessen rigorose Absage an einen „Freedom Day“ habe Wientjes gezeigt, dass die deutsche Politik nach wie vor angstgetrieben sei. Doch damit sollte nun Schluss sein, so Wientjes. Seiner Meinung nach wäre es jetzt mehr als je zuvor an der Zeit, den Menschen Zuversicht zu vermitteln, „statt wieder einmal neue Hürden aufzubauen“.

Die angestrebte Impfquote von über 80 Prozent sei in absehbarer Zeit sowieso illusorisch. „Vielleicht sollte man sich tatsächlich ein Beispiel an Großbritannien oder den Niederlanden nehmen und mehr Mut statt Angst bei der Corona-Politik an den Tag legen“, findet der VOLKSFREUND-Chefreporter.

ANMERKUNG DER REDAKTION

Bernd Wientjes ist Chefreporter im Medienhaus TRIERISCHER VOLKSFREUND. Er hat Politikwissenschaften, Medienwissenschaften und Germanistik in Trier studiert und anschließend über elf Jahre bei der SAABRÜCKER ZEITUNG gearbeitet. Seit 1994 ist er beim TRIERISCHEN VOLKSFREUND, erst als Redaktionsvolontär und dann als Chefreporter.

Der TRIERISCHE VOLKSFREUND ist eine Tageszeitung aus Trier und Teil der Saarbrücker Zeitungsgruppe. Die verkaufte Auflage beträgt 65.539 Exemplare. Die Verlagsgesellschaft gehört mehrheitlich der Mediengruppe Rheinische Post. Der VOLKSFREUND wurde 1875 gegründet und erschien zunächst dreimal wöchentlich. Sie wurde 11938 von den Nationalsozialisten verboten und ab 1946 neu aufgelegt. 2003 hat die Zeitung den Lokaljournalismuspreis der Konrad-Adenauer-Stiftung erhalten.