Perspektive

zur Debatte vom 09. April 2026
Sollten die Strafen für Schwarzfahren geringer ausfallen?
Pro

Es bringt nichts, die Ärmsten noch weiter zu bestrafen

Die Perspektive in 30 Sekunden

ist Redakteur. Das heißt: Er schreibt Texte für eine Zeitung. Die Zeitung heißt: WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG. Christian Unger sagt: Schwarzfahren ist nicht das Problem. Das Problem ist das Gesetz. Das Gesetz ist schlecht für die Gesellschaft. Deshalb soll Schwarzfahren keine Straftat mehr sein.

Jemand hat kein Ticket für Bus oder Bahn? Und die Person fährt trotzdem mit? Das ist eine Straftat. Die Straftat heißt: Schwarzfahren. Für Schwarzfahren gibt es eine Geldstrafe. Manche Menschen können die Geldstrafe nicht bezahlen. Dann müssen sie ins Gefängnis. Das Fachwort ist: Ersatzfreiheitsstrafe.

Unger sagt: Die Steuerzahlenden bezahlen jedes Jahr 200 Millionen Euro für Ersatzfreiheitsstrafen. Viele Menschen im Gefängnis haben eine Ersatzfreiheitsstrafe. Das sind 10 Prozent von allen Menschen im Gefängnis. Diese Menschen haben keine Wohnung. Und sie können die Geldstrafe nicht bezahlen.

Die Gerichte haben zu viel Arbeit mit den Ersatzfreiheitsstrafen. Deshalb können die Gerichte andere Sachen nicht machen. Zum Beispiel:

  • Extremismus verfolgen
  • Gewalt im Internet verfolgen
  • organisierte Kriminalität verfolgen.
    Unger sagt auch:

Die Verkehrsbetriebe sollen mehr gegen Schwarzfahren machen. Zum Beispiel: Sie sollen Schranken an den Bahnhöfen bauen.

Unger sagt: Die Politik soll weniger Strafen machen. Die Politik soll den Menschen zeigen: So wichtig sind die Tickets. Die Menschen sollen sehen: Ihr Geld macht die Bahn sicherer. Und ihr Geld macht die Bahn bequemer. Und ihr Geld macht die Bahn pünktlicher. Dann wollen mehr Menschen für die Tickets bezahlen. Das glaubt Unger. Jetzt gibt es nur Kosten. Und es gibt ein soziales Problem für die Menschen.

Dieser Text ist mithilfe des deutschen Anbieters SUMM AI in Leichte Sprache übersetzt worden. Mehr erfahren...
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Anmerkung der Redaktion

ist Redakteur bei der FUNKE ZENTRALREDAKTION. Er schreibt Texte über Politik und Wirtschaft. Die Texte sind zum Beispiel in:

  • der WESTDEUTSCHEN ALLGEMEINEN ZEITUNG
    Das kurze Wort ist: WAZ.
  • der BERLINER MORGENPOST
  • dem HAMBURGER ABENDBLATT.

Christian Unger hat früher für andere Zeitungen gearbeitet. Zum Beispiel:

  • ZENITH – ZEITSCHRIFT FÜR DEN ORIENT
  • PRAGER ZEITUNG
  • WELT.

2012 hat Christian Unger 2 Monate bei einer Zeitung in Moskau gearbeitet.
Die Zeitung heißt: NOWAYA GAZETA. Die Zeitung gibt es dreimal in der Woche. Die NOWAYA GAZETA ist eine von den letzten freien Zeitungen in Russland. Aber die NOWAYA GAZETA ist nicht mehr in Russland.

Christian Unger schreibt über bestimmte Themen. Zum Beispiel:

  • Asylpolitik
  • Migration
  • Extremismus
  • Verbrechen
  • soziale Themen.

Christian Unger schreibt viel über den Osten.

Christian Unger hat Geschichte studiert. Dabei hat er sich auf Osteuropa konzentriert. Er hat auch Osteuropastudien und Politik studiert. Er hat in Hamburg und Prag studiert.

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Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung ist die größte Regionalzeitung in Deutschland. Die kurze Form für die Zeitung ist: WAZ. Eine Regionalzeitung schreibt über Themen aus einer bestimmten Region. Die WAZ gibt es seit dem Jahr 1948. Der Hauptsitz von der WAZ ist in Essen. Aber die WAZ gibt es im ganzen Ruhrgebiet. Die WAZ hat viele andere Zeitungen gekauft. Deshalb hat die WAZ eine Gruppe gemacht. Die Gruppe hieß: Zeitungsgruppe WAZ. Seit 1997 heißt die Gruppe: WAZ Mediengruppe. Heute gehört die WAZ zur Funke Mediengruppe. Die Funke Mediengruppe kümmert sich um Themen aus ganz Deutschland. Dafür hat sie eine in Berlin. ist der Chefredakteur von der WAZ. ist sein Stellvertreter. Andrea Glock, Simone Kasik, Thomas Kloß und Christoph Rüth leiten die Funke Mediengruppe. Viele Menschen kaufen keine Zeitungen mehr. Deshalb verkauft auch die Funke Mediengruppe weniger Zeitungen. Im zweiten Quartal 2025 hat sie noch 311.000 Zeitungen verkauft. Das war fast dreimal so viel wie am Anfang vom Jahr 2000. Trotzdem ist die WAZ immer noch die größte Regionalzeitung in Deutschland.

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Originalartikel
Nicht das Schwarzfahren ist „sozialschädlich“, sondern das geltende Recht
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG (WAZ)Christian Unger
07.04.2026 · 2 Minuten · Deutsch
Die Buzzard-Expert:innen haben diesen Artikel aus über 2.000 Medien für dich recherchiert und zusammengefasst, damit du in kurzer Zeit einen möglichst umfassenden Blick auf das Thema bekommst. Mehr...
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🔓 Zum Redaktionsschluss war der Originalartikel frei verfügbar