Perspektive

zur Debatte vom 08. November 2024
Sollten Medien immer nach objektiver Wahrheit streben?
Pro

Für Nachrichtenportale sollte es generell ein Recht auf Wahrheit geben

Die Perspektive in 30 Sekunden

ist Sozialwissenschaftler. Das heißt: Er arbeitet in der Wissenschaft. Und er arbeitet mit Menschen. Geoff Mulgan sagt: Die Medien sollen immer die Wahrheit sagen. Die Menschen haben ein Recht auf die Wahrheit. Das heißt: Niemand darf die Menschen anlügen. Und niemand darf den Menschen falsche Sachen sagen. Geoff Mulgan sagt auch: Es gibt viele falsche Sachen in der .

Zum Beispiel:

  • in der Werbung
  • in der Politik
  • in der Wissenschaft.

Geoff Mulgan hat über die Corona-Zeit geforscht.

Wie soll das Recht auf Wahrheit funktionieren? Das erklärt Mulgan weiter. Das Recht auf Wahrheit soll in die Europäische Menschenrechtskonvention. Die Europäische Menschenrechtskonvention ist ein Vertrag. In dem Vertrag stehen die Menschenrechte für Europa. Man muss sich auf das Recht auf Wahrheit berufen können. Das heißt: Man muss sagen können: Ich habe ein Recht auf Wahrheit. Dafür muss es eine hohe Messlatte geben. Das heißt: Es muss genug Platz für verschiedene Meinungen geben. Und es muss genug Platz für verschiedene Auslegungsweisen geben. Auslegungsweisen sind verschiedene Arten zu denken. Gerichte sollen das Recht auf Wahrheit durchsetzen.

Ein Recht auf Wahrheit ist heute besonders wichtig. Das sagt Mulgan. Er erklärt: Es gibt immer mehr Lügen und falsche Infos. Das liegt an den sozialen Medien. Und es liegt an den digitalen Plattformen. Die sozialen Medien und digitalen Plattformen haben Algorithmen. Die Algorithmen sollen die Menschen interessieren. Deshalb zeigen die Algorithmen besondere Infos. Die Infos müssen nicht wahr sein. Ein Recht auf Wahrheit kann dabei helfen.

Dieser Text ist mithilfe des deutschen Anbieters SUMM AI in Leichte Sprache übersetzt worden. Mehr erfahren...
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Anmerkung der Redaktion

ist ein britischer Autor. Und er ist Professor am University College London. Die kurze Form für University College London ist: UCL.

Geoff Mulgan unterrichtet dort:

  • kollektive Intelligenz
  • öffentliche Politik
  • soziale Innovation.

Von 2011 bis 2019 war Geoff Mulgan Geschäftsführer von NESTA. NESTA ist die kurze Form für: National Endowment for Science Technology and the Arts. Das ist eine Organisation in Großbritannien. Geoff Mulgan war auch Gastprofessor an verschiedenen Universitäten. Zum Beispiel:

  • am University College London
  • an der London School of Economics
  • an der University of Melbourne.

Geoff Mulgan hat mehrere Bücher geschrieben.

Zum Beispiel:

  • Another World is Possible
    Das Buch ist über die soziale und politische Vorstellungskraft.
    Es ist 2022 erschienen.
  • Prophets at a tangent:
    how art shapes social imagination
    Das Buch ist 2023 erschienen.
  • When Science Meets Power
    Das Buch ist auch 2023 erschienen.
    Geoff Mulgan sagt:

Er arbeitet an Ideen und Lösungen für Probleme in der . Zum Beispiel: Wie kann man Wissen besser nutzen? Wie kann man kollektive Intelligenz besser nutzen? Kollektive Intelligenz heißt: Viele Menschen denken zusammen über ein Problem nach. Und sie finden zusammen eine Lösung für das Problem. Geoff Mulgan hat einen Abschluss vom Balliol College in Oxford. Und er hat einen Doktortitel in Telekommunikation von der University of Westminster. Außerdem war er Stipendiat am Massachusetts Institute of Technology. Und er wurde in Sri Lanka zum buddhistischen Mönch ausgebildet.

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Der Tagesspiegel ist eine Zeitung aus Berlin. Die Zeitung gibt es seit 1945. ist der Chef von der Zeitung. Im zweiten Quartal 2025 hat die Zeitung 99.000 Zeitungen verkauft. Die Berliner Zeitung ist eine andere Zeitung aus Berlin. Die Berliner Zeitung wird in ganz Berlin gelesen. Der Tagesspiegel wurde früher nur in Westberlin gelesen. Denn es gab früher eine Mauer in Berlin. Die Mauer hat Ostberlin und Westberlin getrennt. Seit 2014 gibt es den Checkpoint Newsletter von der Zeitung. Ein Newsletter ist ein Infoblatt.

In dem Infoblatt stehen Infos über:

  • Politik
  • Wirtschaft
  • Gesellschaft.
    sagt:

Der Tagesspiegel ist liberal. Früher war der Tagesspiegel eine regionale Zeitung. Das heißt: Die Zeitung hat nur über Sachen aus einer bestimmten Region geschrieben. Jetzt schreibt die Zeitung auch über Sachen aus anderen Regionen. Aber die meisten Menschen lesen die gedruckte Zeitung nur in Berlin. Kress.de hat ein Ranking gemacht. Ein Ranking ist eine Liste mit einer Reihenfolge. In dem Ranking ging es um Regionalzeitungen in Deutschland. Der Tagesspiegel war im ersten Quartal 2023 die meist zitierte Regionalzeitung in Deutschland. Am 6. Februar 2022 gab es einen Artikel in der Zeitung. Der Artikel war von . Harald Martenstein war früher der Chef von der Zeitung. In dem Artikel ging es um Judensterne auf Corona-Demonstrationen. Judensterne sind ein Zeichen für Juden. Harald Martenstein schrieb: Judensterne auf Corona-Demonstrationen sind nicht antisemitisch. Antisemitisch heißt: Man hasst Juden. Harald Martenstein schrieb: Die Demonstranten fühlen sich wie Opfer. Deshalb tragen sie Judensterne. Viele Menschen fanden den Artikel nicht gut. Deshalb hat die Chefs von der Zeitung gesagt: Wir finden den Artikel auch nicht gut. Und sie haben den Artikel aus dem Internet gelöscht. Harald Martenstein arbeitet jetzt nicht mehr bei der Zeitung. Christian Tretbar ist jetzt alleiniger Chef von der Zeitung. Viele Menschen sagen: Christian Tretbar hat den Lesern nicht alles gesagt.

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Originalartikel
Fake News in den Massenmedien: Brauchen wir ein Recht auf Wahrheit?
DER TAGESSPIEGELGeoff Mulgan
26.08.2024 · 4 Minuten · Deutsch
Die Buzzard-Expert:innen haben diesen Artikel aus über 2.000 Medien für dich recherchiert und zusammengefasst, damit du in kurzer Zeit einen möglichst umfassenden Blick auf das Thema bekommst. Mehr...
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