Perspektive

zur Debatte vom 14. Juli 2025
Die Parteien Union und SPD haben einen Richter nicht gewählt. War das schlecht für das Bundes-Verfassungs-Gericht?
Contra

Die Abgeordneten von der CDU und CSU retten den Ruf vom Bundes-Verfassungs-Gericht.

Die Perspektive in 30 Sekunden

ist der Chef von einem Büro in Berlin. Das Büro ist von einer Schweizer Zeitung. Die Zeitung heißt: NEUE ZÜRCHER ZEITUNG. Die kurze Form ist: NZZ. Die NZZ ist eine Tageszeitung. Das heißt: Die Zeitung kommt jeden Tag neu heraus. Die NZZ hat eine bestimmte Meinung zu Politik. Diese Meinung heißt: liberalkonservativ. Marc Felix Serrao sagt: Die Wahl von den Richtern und Richterinnen im Bundestag war gut. Aber die Wahl wurde abgesagt. Das war auch gut für das Bundesverfassungsgericht. Das Bundesverfassungsgericht ist ein Gericht in Deutschland. Die Politiker und Politikerinnen von der CDU und CSU haben das Bundesverfassungsgericht damit gerettet.

Serrao schreibt: Es gibt keine neutralen Richter und Richterinnen. Aber die Bürger und Bürgerinnen in Deutschland können erwarten: Die Richter und Richterinnen am Bundesverfassungsgericht haben eine mittlere politische Meinung. Sonst können die Bürger und Bürgerinnen den Richtern und Richterinnen nicht vertrauen. Und das ist schlecht für die Demokratie. Frauke Brosius-Gersdorf ist eine gute Juristin. Aber sie hat keine mittlere politische Meinung. Sie hat eine linke politische Meinung.

Sie will zum Beispiel:

  • mehr Frauen in den Parlamenten
  • dass Frauen mit Kopftuch im Staatsdienst arbeiten dürfen
  • dass es ein AfD-Verbotsverfahren gibt.
    Serrao sagt:

Das sind alles gute Meinungen. Aber diese Meinungen haben am höchsten Gericht in Deutschland nichts verloren.

Herr Serrao sagt: Vielleicht gibt es auch eine Richterin mit radikalen rechten Ansichten.

Die Richterin will dann vielleicht:

  • die Rechte von Frauen wieder abschaffen
  • dass Muslime nicht mehr für den Staat arbeiten dürfen.

Herr Serrao ist der Leiter von einem Büro in Berlin. Das Büro heißt: NZZ-Büro. Er sagt: An diesem Freitag ist nichts Schlechtes passiert. Das Bundesverfassungsgericht hat alles richtig gemacht. Die Parteien Die Linke und Die Grünen sagen aber: Das Bundesverfassungsgericht hat etwas falsch gemacht. Aber das stimmt nicht. Die Menschen können dem Bundesverfassungsgericht weiter vertrauen.

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Anmerkung der Redaktion

ist ein Journalist. Er arbeitet seit 2017 für die Neue Zürcher Zeitung. Die kurze Form ist: NZZ. Er leitet das Büro von der Zeitung in Berlin. Und er ist seit 2021 Chefredakteur von der NZZ in Deutschland. Am 27. August 2025 hat man gesagt: Serrao wechselt zu einem Unternehmen. Das Unternehmen heißt: Axel Springer. Dort arbeitet er in einem Team. Das Team heißt: Global Reporters Network. Seine Hauptredaktion wird die Zeitung DIE WELT sein. Serrao hat bei der Süddeutschen Zeitung volontiert. Volontiert heißt: Er hat eine Ausbildung zum Redakteur gemacht. Bis 2016 war er Medienredakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Er hat auch als freier Mitarbeiter gearbeitet.

Zum Beispiel:

  • beim Tagesspiegel
  • bei der am Sonntag.

Serrao hat Politikwissenschaft studiert. Und er hat ein Management-Studium gemacht.

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Die Neue Zürcher Zeitung ist eine Zeitung. Die kurze Form ist: NZZ. Die NZZ gibt es seit dem Jahr 1780. Die NZZ ist die wichtigste Tageszeitung in der Schweiz. Und die NZZ ist eine wichtige Zeitung in Deutschland. EUROTOPICS sagt: Die NZZ ist liberalkonservativ.

Das heißt:

  • Die NZZ will wenig Regeln für die Menschen.
  • Die NZZ will alte Sachen behalten.
    Die NZZ sagt über sich selbst:

Wir sind freisinnig-demokratisch.

Das heißt:

  • Die Menschen sollen frei sein.
  • Die Menschen sollen mitbestimmen können.
    Der NDR sagt über die NZZ:
  • Die NZZ hat eine liberale Haltung.
    Das heißt:
    Es soll wenig Regeln für die Menschen geben.
  • Die NZZ ist weltoffen.
    Das heißt:
    Die NZZ interessiert sich für andere Länder.
  • Die NZZ schreibt nüchtern.
    Das heißt:
    Die Texte sind sachlich.

Uwe Krüger ist ein Medienwissenschaftler. Er sagt über die NZZ: Sie ist konservativ, liberal und bürgerlich. ist seit 2015 Chefredakteur von der NZZ. Seitdem hat sich die Zeitung geändert. Der Deutschlandfunk sagt: Die Berichte von der Zeitung sind jetzt rechter als früher. Der NDR sagt: Eric Gujer hat neue Themen in die Zeitung gebracht. Diese Themen sind rechtskonservativ. Im Jahr 2023 hatte die Zeitung 211.100 Abonnenten und Abonnentinnen.

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Originalartikel
Die Abgeordneten von CDU und CSU retten den Ruf des Bundesverfassungsgerichts
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG (NZZ)Marc Felix Serrao
11.07.2025 · 3 Minuten · Deutsch
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