Perspektive
zur Debatte vom 15. Mai 2025
Sind Dobrindts Grenzkontrollen eine sinnvolle Maßnahme gegen illegale Migration? Pro
Jetzt heißt es: Hauptsache, die Zahlen sinken
Die Perspektive in 30 Sekunden
Thomas Sigmund spricht sich ganz klar für verschärfte Grenzkontrollen aus. „Endlich setzt der Staat Regeln durch“, lobt der Leiter des Meinungsressorts bei der Wirtschaftszeitung HANDELSBLATT. Er ist überzeugt, dass auch die Bevölkerung hinter diesem Kurs steht.
Für Sigmund ist es das Wichtigste, dass die Zahlen sinken. Dabei blickt er vor allem auf die Landräte und Bürgermeister im Land, die wissen, dass es mit einem Schlafplatz nach der Ankunft nicht getan ist. „Viele kleinere Kommunen und Städte wissen schon heute nicht mehr, woher sie all die Kita- und Schulplätze nehmen sollen“, macht Sigmund die Herausforderungen deutlich.
Zwar werden die verschärften Grenzkontrollen laut Sigmund auch Nebenwirkungen mit sich bringen, vor allem durch Verzögerungen beim Grenzverkehr. Dennoch überwiegt seiner Meinung nach der Nutzen. Nicht zuletzt zeigt Deutschland damit, dass es eine neue Balance sucht – zwischen Humanität, Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftlicher Vernunft.
Anmerkung der Redaktion
Thomas Sigmund ist Journalist, Sachbuchautor und Leiter des Meinungsressorts der Finanz- und Wirtschaftszeitung HANDELSBLATT. Zuvor war er dort auch Ressortleiter Politik sowie Leiter des Hauptstadtbüros. Der studierte Rechts- und Politikwissenschaftler hat bei der Mediengruppe STRAUBINGER TAGBLATT/LANDSHUTER ZEITUNG volontiert und dort anschließend als Politik- und Wirtschaftsredakteur gearbeitet. 2015 wurde er mit dem Regino-Preis für herausragende Justizberichterstattung ausgezeichnet.
Das HANDELSBLATT ist eine Tageszeitung mit Sitz in Düsseldorf, Chefredakteur ist Sebastian Matthes. Das HANDELSBLATT ist die auflagenstärkste deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzzeitung und ein Börsenpflichtblatt. Sie wird zu den Leitmedien gezählt, also zu den Medien, die einen besonderen Einfluss auf die öffentliche Meinung und auf andere Massenmedien ausüben. Das HANDELSBLATT erschien erstmals 1946 mit der Auflage der britischen Militärbehörden, das „friedliche Zusammenspiel von Arbeit und Kapital“ journalistisch im Einklang zu halten. Die Blattlinie des HANDELSBLATTS gilt als wirtschaftsliberal. Das HANDELSBLATT finanziert sich durch Abonnements, Printverkäufe und Werbung. Es hostet außerdem Live-Events in Form von Tagungen, Trainings und Konferenzen. Im ersten Quartal 2025 war das HANDELSBLATT die meistzitierte Wirtschaftszeitung Deutschlands (Quelle: Media Tenor). Die verkaufte Auflage liegt bei ca. 157.500 Exemplaren (IVW Q1/2026). Die Website des HANDELSBLATTS verzeichnete im März 2026 24,2 Millionen Aufrufe (Quelle: Similarweb). Die Zeitung wird von der Handelsblatt Media Group herausgegeben, die der DvH Medien GmbH der Familie Holtzbrinck gehört. Der DvH gehören außerdem die Titel TAGESSPIEGEL, WIRTSCHAFTSWOCHE sowie 50 % Anteile an der ZEIT.
Originalartikel
Keine Einreise ohne Papiere – Endlich setzt der Staat Regeln durch
HANDELSBLATT
Thomas Sigmund 13.05.2025 ·
2 Minuten ·
Deutsch
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