Perspektive

zur Debatte vom 06. Februar 2026
Sollte es bei Schulabschlüssen eine Hymnenpflicht geben?
Contra

Man kann und sollte Heimatliebe nicht staatlich verordnen

Die Perspektive in 30 Sekunden

ist der Chef von Bayern. Er ist in der Partei CDU. Markus Söder sagt: Bei Schulabschlüssen müssen die Schüler und Schülerinnen ein Lied singen. Das Lied heißt: Bayernhymne. findet das lustig. Katja Auer arbeitet für eine Zeitung. Die Zeitung heißt: SÜDDEUTSCHE ZEITUNG. Katja Auer schreibt für den Bayern-Teil von der Zeitung.

Die Autorin sagt: Markus Söder will nur zeigen: Ich mache etwas für die Heimatliebe. Aber die CSU will den Menschen vorschreiben: So sollt ihr eure Heimat lieben. Das ist falsch. Auer sagt: Die CSU will lieber ein Gesetz machen. Dann gibt es wenigstens Heimatliebe. Aber das passt nicht zu Bayern. Bayern ist offen für die . Das sagt man immer wieder. Aber das stimmt nicht.

Auer übertreibt mit Absicht. Auer sagt:

  • Die Schüler und Schülerinnen sollen Schuluniformen tragen.
    Die Schuluniformen sind Dirndl und Lederhosen.
  • In jedem Klassenzimmer soll ein Bild von Markus Söder hängen.
  • Die Schüler und Schülerinnen sollen einen Eid auf den Freistaat Bayern machen.
    Das heißt:
    Sie sollen Bayern versprechen:
    Sie werden gute Bürger und Bürgerinnen sein.
  • Die Schüler und Schülerinnen sollen Jodeln lernen.
    Auer will damit sagen:
    Die Politik will den Menschen vorschreiben:

So sollt ihr sein. Aber das geht nicht. Man kann den Menschen nicht vorschreiben: Sie müssen ihre Heimat lieben. Und man kann den Menschen nicht vorschreiben: Sie müssen die Nationalhymne singen.

Dieser Text ist mithilfe des deutschen Anbieters SUMM AI in Leichte Sprache übersetzt worden. Mehr erfahren...
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Anmerkung der Redaktion

ist Journalistin. Und sie arbeitet bei der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG. Die kurze Form ist: SZ. Katja Auer schreibt für die SZ über Bayern. Sie hat über den Landtag geschrieben. Dann hat sie aus dem SZ-Büro in Nürnberg geschrieben. Seit 2016 leitet sie die Bayernredaktion. Das heißt: Sie ist Chefin von dem Team für Bayern. Seit 2024 ist sie stellvertretende Ressortleiterin für München, Region und Bayern. Das heißt: Sie leitet das Team für München und Bayern.

Vorher hat Katja Auer ein Volontariat gemacht. Ein Volontariat ist eine Ausbildung bei einer Zeitung. Das Volontariat war bei der Bamberger Kirchenzeitung HEINRICHSBLATT und dem IFP. Das IFP ist ein Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses. Das heißt: Es hilft jungen Journalisten.

Katja Auer hat in Bamberg studiert. Sie hat Germanistik, Journalistik und Philosophie studiert.

2009 wurde Katja Auer vom MEDIUM MAGAZIN zu den „ Top 30 bis 30 “ im deutschen Journalismus gezählt.
Das heißt: Sie war eine von den besten 30 Journalisten unter 30 Jahren.

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Die Süddeutsche Zeitung ist eine Tageszeitung. Das kurze Wort ist: SZ. Die SZ kommt aus München. Die SZ gibt es seit 1945. Vorher hieß die Zeitung: Münchner Neueste Nachrichten. Seit 1947 macht die Süddeutsche Verlags GmbH die SZ. Die SZ ist bekannt für ihre Seite Drei-Reportagen. Und die SZ ist bekannt für ihre Glosse. Eine Glosse ist ein kurzer Text über ein Thema. In der Glosse steht eine Meinung zu dem Thema. Die Glosse von der SZ heißt: Streiflicht. Die SZ hat viele Leser und Leserinnen. Im Jahr 2025 hat die SZ 451.000 Zeitungen verkauft. Das sind mehr Zeitungen als im Jahr davor. Nur die Bild-Zeitung verkauft mehr Zeitungen als die SZ. Immer weniger Menschen kaufen die gedruckte Zeitung von der SZ. Aber immer mehr Menschen lesen die digitale Zeitung von der SZ im Internet. Im Jahr 2025 haben 301.378 Menschen die digitale Zeitung von der SZ gelesen. Die Blattlinie von der SZ ist linksliberal. Das heißt: Die Themen in der Zeitung sind wichtig für linke Parteien. Die SZ arbeitet mit dem WDR und dem NDR zusammen. Sie haben einen Rechercheverband gegründet. Ein Rechercheverband sucht nach Infos zu einem Thema. Der Rechercheverband hat viele Infos gefunden und veröffentlicht.

Zum Beispiel:

  • über Steuerschlupflöcher
  • über die Ibiza-Affäre von Strache.

Strache war der Chef von einer Partei in Österreich. Die Partei heißt: FPÖ. Strache hat sich auf Ibiza mit einem Mann getroffen. Der Mann wollte Strache Geld geben. Dafür sollte Strache dem Mann helfen. Das war nicht erlaubt. Der Rechercheverband hat auch Infos über die Panama Papers gefunden und veröffentlicht. Dafür haben Journalisten und Journalistinnen von der SZ einen Preis bekommen. Der Preis heißt: Pulitzer-Preis für investigative Recherche.

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Originalartikel
Söders Hymnenpflicht: Her mit der regulierten Heimatliebe!
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG (SZ)Katja Auer
14.01.2026 · 3 Minuten · Deutsch
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