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Man muss alles ausreizen, was möglich ist

Freiheitstag für Deutschland? Es ist den Versuch wert
20.09.2021 1 Minute Deutsch
SÜDWEST PRESSE Dorothee Torebko
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DIE PERSPEKTIVE IN 30 SEKUNDEN

Für Dorothee Torebko wäre ein Freiheitstag für Deutschland den Versuch wert. „Grundrechtseinschränkungen sind nur dann zu rechtfertigen, wenn eine kritische Infektionslage herrscht und eine Überlastung des Gesundheitssystems droht“, kommentiert Torebko in der SÜDWEST PRESSE. Das sei derzeit aber nicht der Fall.

Sicherlich bestünde die Gefahr, dass sich mit einer Öffnung auch wieder mehr Menschen infizierten. Doch man müsse auch nicht gleich so weit gehen wie der Kassenärzte-Chef Andreas Gassen und könnte eine Öffnung an Bedingungen knüpfen, so Torebko.

Konkret benennt die Politikredakteurin eine Impfquote von 70 Prozent, mehr Anreize bei der Impfkampagne wie beispielsweise eine Impfprämie sowie eine verstärkte Anwendung von 2G-Regeln in Clubs, Restaurants und Theatern. „Der Freiheitstag wird kein Allheilmittel sein“, schränkt Torebko ein. Doch es sei Zeit alles dafür zu tun, damit das Ende der Grundrechtseinschränkungen bald eingeleitet werden könne.

ANMERKUNG DER REDAKTION

Dorothee Torebko ist Politikkorrespondentin und schreibt unter anderem für die SÜDWEST PRESSE, die SCHWÄBISCHE ZEITUNG und die MÄRKISCHE ODERZEITUNG über politische Parteien.  Seit Oktober 2019 schreibt sie viel zu Bündnis90/Die Grünen. Zuvor hat sie über die AfD geschrieben. Nach ihrem Magister in Kulturwissenschaften hat sie ihr Volontariat bei der MÄRKISCHE ODERZEITUNG (MOZ) absolviert.

SÜDWEST PRESSE ist eine deutsche Regionalzeitung aus Ulm. Die verkaufte Auflage beträgt knapp 250.00 Exemplare, was ein Minus von 26,9 Prozent seit 1998 darstellt. Die Reichweite der Zeitung wird auf 1,1 Mio. Leser pro Tag geschätzt und erscheint in mehr als einem Drittel des Landes Baden-Württemberg. SÜDWEST PRESSE gehört zu dem Unternehmen Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Ulm. Chefredakteur ist Ulrich Becker.