Perspektive

zur Debatte vom 30. Januar 2025
🗳 Hat Friedrich Merz der Demokratie geschadet?
Contra

Merz' Aktion bringt endlich den Wahlkampf in Gang

Die Perspektive in 30 Sekunden

räumt zwar ein, dass Oppositionschef und Unionskanzlerkandidat (CDU) mit dem Feuer spielt, indem er Mehrheiten im Bundestag auch mit Stimmen der AfD herbeiführt. Doch die positive Folge ist laut dem Co-Ressortleiter Politik beim HANDELSBLATT, dass der Wahlkampf so endlich in Gang kommt.

Koch zufolge ist die Zeit der großen politischen Angleichung und der asymmetrischen Demobilisierung in der Mitte jetzt nämlich vorbei. Damit meint der HANDELSBLATT-Redakteur jene von Ex-Kanzlerin perfektionierte Strategie, scharfe Auseinandersetzungen zu vermeiden und das Land sinngemäß politisch zu betäuben.

Demokratie lebt von Zuspitzung, Streit, von klaren Konturen zwischen den Parteien“, erinnert Koch vielmehr und freut sich nun, dass der Wahlkampf hart und hitzig wird. „Und er wird zwischen stolzen demokratischen Parteien ausgetragen“, so Koch. „Nicht zwischen einer zusammengestauchten Mitte und der vermeintlichen Alternative am rechten Rand.“

Anmerkung der Redaktion

ist Journalist und der Co-Leiter des HANDELSBLATT-Ressort Politik. Zuvor war er Leiter des HANDELSBLATT-Büros in Brüssel. Koch war als Reporter in den USA tätig und hat unter anderem über die Finanzkrise, die Präsidentschaft Obama und den Wahlsieg Donald Trumps geschrieben. 2017 ist er von Amerika nach Berlin gezogen. Während seines Studiums hat er bereits unter anderem für den STERN und den parteiunabhängigen und gemeinnützigen Think Tank „Center for Strategic and International Studies“ in Washington geschrieben, bevor er im Anschluss ein Volontariat bei der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG absolviert hat. Koch hat Politik und Wirtschaft in Hamburg und an der Johns Hopkins University studiert.

Das HANDELSBLATT ist eine Tageszeitung mit Sitz in Düsseldorf, Chefredakteur ist . Das HANDELSBLATT ist die auflagenstärkste deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzzeitung und ein Börsenpflichtblatt. Sie wird zu den Leitmedien gezählt, also zu den Medien, die einen besonderen Einfluss auf die öffentliche Meinung und auf andere Massenmedien ausüben. Das HANDELSBLATT erschien erstmals 1946 mit der Auflage der britischen Militärbehörden, das „friedliche Zusammenspiel von Arbeit und Kapital“ journalistisch im Einklang zu halten. Die Blattlinie des HANDELSBLATTS gilt als wirtschaftsliberal. Das HANDELSBLATT finanziert sich durch Abonnements, Printverkäufe und Werbung. Es hostet außerdem Live-Events in Form von Tagungen, Trainings und Konferenzen. Im ersten Quartal 2025 war das HANDELSBLATT die meistzitierte Wirtschaftszeitung Deutschlands (Quelle: Media Tenor). Die verkaufte Auflage liegt bei ca. 157.500 Exemplaren (IVW Q1/2026). Die Website des HANDELSBLATTS verzeichnete im März 2026 24,2 Millionen Aufrufe (Quelle: Similarweb). Die Zeitung wird von der Handelsblatt Media Group herausgegeben, die der DvH Medien GmbH der Familie Holtzbrinck gehört. Der DvH gehören außerdem die Titel TAGESSPIEGEL, WIRTSCHAFTSWOCHE sowie 50 % Anteile an der ZEIT.

Originalartikel
Merz spielt mit dem Feuer – und das hat etwas Gutes
HANDELSBLATTMoritz Koch
29.01.2025 · 2 Minuten · Deutsch
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