Perspektive

zur Debatte vom 08. November 2024
Sollten Medien immer nach objektiver Wahrheit streben?
Pro

Wahrheitssuche und ergebnisoffene Recherche ist wichtig, um als vierte Gewalt im Staat zu wirken

Die Perspektive in 30 Sekunden

ist ein Medienwissenschaftler. Das heißt: Er arbeitet mit Medien. Und er forscht über Medien. Stephan Russ-Mohl sagt: Die Medien sind die vierte Gewalt im Staat. Das heißt: Die Medien haben eine wichtige Aufgabe im Staat. Sie müssen die Wahrheit berichten. Und sie müssen den Menschen Nachrichten geben. Dafür müssen sie verschiedene Sachen machen. Zum Beispiel:

  • Sie müssen nach der Wahrheit suchen
  • Sie müssen verschiedene Perspektiven zeigen
  • Sie müssen offen für neue Ergebnisse sein.

Die AfD hat in Sachsen und Thüringen viele Stimmen bekommen. Das ist ein Beispiel. Warum hat die AfD so viele Stimmen bekommen? Das liegt am Populismus. Die Medien haben den Populismus stärker gemacht. Das sagt der ehemalige Professor für Journalismus. Man kann immer mehr Haltungs-Journalismus lesen. Das heißt: Die Journalisten und Journalistinnen haben eine bestimmte Meinung zu einem Thema.

Russ-Mohl sagt: Die Journalisten und Journalistinnen wollen das Publikum erziehen. Das heißt: Sie wollen dem Publikum sagen: So müsst ihr denken. Aber die Journalisten und Journalistinnen sollen dem Publikum nur Nachrichten geben. In den Redaktionen gibt es zu wenig Menschen mit der richtigen Einstellung. Diese Menschen sollen keine Vorurteile haben. Und sie sollen sich nicht von anderen Menschen beeinflussen lassen. Es gibt soziale Medien. Deshalb kann der Journalismus jetzt besonders wichtig sein. Der Journalismus kann die vierte Gewalt sein. Das heißt: Der Journalismus kann die Gesellschaft ändern. Dafür muss der Journalismus aber die Wahrheit zeigen.

Dieser Text ist mithilfe des deutschen Anbieters SUMM AI in Leichte Sprache übersetzt worden. Mehr erfahren...
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Anmerkung der Redaktion

ist ein Medienwissenschaftler. Das heißt: Er arbeitet mit Medien. Und er forscht über Medien. Stephan Russ-Mohl ist auch ein Autor. Das heißt: Er schreibt Bücher und Texte. Stephan Russ-Mohl forscht über verschiedene Themen. Zum Beispiel:

  • Wie kann man die Qualität im Journalismus besser machen?
  • Wie kann man eine gut leiten?
  • Wie kann man den Journalismus in verschiedenen Ländern vergleichen?
  • Wie kann man für Medienunternehmen arbeiten?
  • Wie kann man über Wirtschaft schreiben?

Stephan Russ-Mohl war Professor an verschiedenen Universitäten. Von 1985 bis 2001 war er Professor an der Freien Universität Berlin. Dort hat er Publizistik unterrichtet. Publizistik ist ein Fach über Medien und Journalismus. Von 2002 bis 2018 war er Professor an der Universität Lugano. Dort hat er Kommunikationswissenschaft unterrichtet. Stephan Russ-Mohl schreibt für verschiedene Zeitungen. Zum Beispiel:

  • die Neue Zürcher Zeitung
    Die kurze Form ist: NZZ
  • die .

Stephan Russ-Mohl hat viele Bücher geschrieben. Zum Beispiel:

  • Journalismus – Das Hand- und Lehrbuch
    Das Buch ist von 2003
  • Kreative Zerstörung.
    Niedergang und Neuerfindung des Zeitungsjournalismus in den USA
    Das Buch ist von 2009
  • Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde.
    Warum die Digitalisierung unsere Demokratie gefährdet
    Das Buch ist von 2017.

Stephan Russ-Mohl hat an der Universität Koblenz studiert. Er hat Öffentliche Verwaltung studiert. Und er hat Öffentlichkeitsarbeit studiert.

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DIE WELT ist eine Zeitung. Die Zeitung gibt es seit 1946. Die Zeitung gehört zu einem Unternehmen. Das Unternehmen heißt: Axel-Springer-Konzern. Die Zeitung ist aus Berlin. Die Zeitung ist für ganz Deutschland. Im zweiten Quartal 2025 hat die Zeitung 90.000 Zeitungen verkauft. Das zweite Quartal ist der Zeitraum von April bis Juni.
2024 hat die Zeitung mehr Zeitungen verkauft.
Die Internetseite von der WELT hatten im Dezember 2024 rund 81 Millionen Besucher und Besucherinnen. Damit war die Internetseite eine von den meistbesuchten Nachrichten-Seiten in Deutschland. Die Tageszeitung und die Internetseite gehören zur WELTN24 GmbH. Das ist ein Unternehmen von Axel Springer SE. Axel Springer SE hat auch einen Fernsehsender. Der Fernsehsender heißt: WELT. Früher hieß der Fernsehsender: N24. ist der Chefredakteur von WELTN24. ist die Chefredakteurin von der Tageszeitung DIE WELT seit dem 1. Januar 2022. EUROTOPICS sagt: DIE WELT ist konservativ. Konservativ heißt: Man will alles so lassen wie es ist. In wirtschaftlichen Fragen ist die Zeitung wirtschaftsliberal. Wirtschaftsliberal heißt: Es soll wenig Regeln für die Wirtschaft geben. Das Goethe-Institut sagt: DIE WELT will mit ihrer gedruckten Zeitung bestimmte Menschen ansprechen.

Zum Beispiel:

  • Unternehmer
  • Selbstständige
  • Menschen, die konservative Werte gut finden.

Die Autoren und Autorinnen von der WELT halten sich an bestimmte Regeln vom Axel-Springer-Verlag.

Zum Beispiel:

  • Sie wollen eine freie und soziale Marktwirtschaft
  • Sie wollen Solidarität mit den USA und Israel.

DIE WELT hat schon mehrere Rügen vom deutschen Presserat bekommen. Eine Rüge heißt hier: Jemand hat etwas falsch gemacht. Und jemand anderes sagt das. Der Presserat hat gesagt: In manchen Artikeln wurden journalistische Grundsätze verletzt. Journalistische Grundsätze sind Regeln für Journalisten und Journalistinnen. Zum Beispiel hat der Presserat 2014 eine Rüge gegeben. In einem Artikel ging es um eine Frau. Der Artikel hat zu viel über das Privatleben von der Frau geschrieben.

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Originalartikel
Das Gift des Haltungs-Journalismus
DIE WELTStephan Russ-Mohl
19.09.2024 · 4 Minuten · Deutsch
Die Buzzard-Expert:innen haben diesen Artikel aus über 2.000 Medien für dich recherchiert und zusammengefasst, damit du in kurzer Zeit einen möglichst umfassenden Blick auf das Thema bekommst. Mehr...
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