Perspektive
zur Debatte vom 12. Februar 2026Braucht es eher KI- statt Lateinunterricht?
Wer von den Lateinkürzungen betroffen ist – und wie der Unterricht in Europa geregelt ist
Die Perspektive in 30 Sekunden
In Österreich wird über Kürzungen des Lateinunterrichts diskutiert. Die
1,16 Millionen Schülerinnen und Schüler lernen derzeit in Österreich – davon haben vier Prozent Lateinunterricht, so das Portal. Das waren demnach im Schuljahr 2023/24 rund 51.600 Kinder und Jugendliche. Von den rund 90.000 Schüler:innen der Oberstufe waren es rund 48 Prozent – also 43.124 Personen. In der Unterstufe sind es sogar nur 7 Prozent – 8.300 Kinder und Jugendliche. „Somit haben etwa 20 Prozent aller zukünftigen Maturantinnen und Maturanten den Lateinunterricht besucht“, schreibt die Redaktion.
In anderen europäischen Ländern wird Latein unterschiedlich behandelt. Teilweise verpflichtend in der Oberstufe ist es in Ländern wie der Schweiz, Slowenien, Italien, Spanien und den Niederlanden. In den Balkanstaaten Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Serbien ist Latein allgemein verpflichtend in der Oberstufe, so SCHULE.AT. Eine Wahlmöglichkeit haben Schüler:innen in Deutschland, Dänemark, Luxemburg, Portugal, Slowenien und Norwegen.
Anmerkung der Redaktion
SCHULE.AT