Perspektive
zur Debatte vom 28. Oktober 2025Ist KI-generierter Content das Ende von Social Media?
Wir erleben gerade nur die nächste Ära von Social Media
Die Perspektive in 30 Sekunden
Durch den zunehmenden Einsatz von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) stehen wir an der Schwelle zu einer neuen Ära der sozialen Medien, schreibt
Die großen Tech-Konzerne seien aktuell dabei, soziale Medien mithilfe generativer KI grundlegend umzugestalten, meint Eadiciccio – als Teil des Wettlaufs um die Zukunft des Internets. Der Ausgang dieses Wettbewerbs sei für die konkurrierenden Unternehmen entscheidend, da alle nach Wegen suchten, mit KI profitabel zu werden. Gewinnen werde, wer es schaffe, KI-Technologien zu integrieren, ohne die Nutzer:innen zu verlieren, glaubt Eadiciccio. Angesichts der Flut an KI-generierten Videos und wachsender Sorgen über Falschinformationen auf den Plattformen sei das allerdings eine schwierige Aufgabe, so die Tech-Redakteurin.
Nach Eadicicco zielen die Unternehmen darauf ab, Nutzer:innen zu ermutigen, mithilfe solcher Tools selbst mehr Inhalte zu erstellen – in der Hoffnung, die nächste Generation von Influencer:innen und Internetstars hervorzubringen. „Es handelt sich vielleicht um eine völlig neue Form von sozialen Medien, die selbst Unternehmen wie OpenAI und Meta noch erforschen“, meint die Tech-Redakteurin.
Anmerkung der Redaktion
CABLE NEWS NETWORK (CNN) ist ein US-amerikanischer Fernsehsender mit Sitz in Atlanta. Dieser wurde von Ted Turner als weltweit erster reiner Nachrichtensender mit 225 Angestellten in 10 Büros gegründet. Der Sendebetrieb hat im Juni 1980 gestartet und war nur in knapp 1,7 Millionen Haushalten zu empfangen. Durch die Liveberichterstattung unter anderem über die Challenger-Katastrophe, dem Fall der Berliner Mauer sowie über den Beginn des Zweiten Golfkrieges, wurde CNN national und international deutlich bekannter. Seit 1995 verfügt der Nachrichtensender außerdem über eine Internetwebsite (CNN INTERACTIVE), welche über aktuelle internationale News berichtet und zu einem der meistbesuchten Online-Nachrichtenportale der USA wurde. Der Sender gilt grundsätzlich als politisch links-liberal und steht den Demokraten nahe. Chris Licht, der von 2022-2023 CEO war verfolgte allerdings einen „objektiven Journalismus“. Unter seiner Führung wurden Programmänderungen vorgenommen und zwei bekannte, Trump-kritische Kommentatoren entlassen. Das führte in den USA zu einer Diskussion über einen Rechtsruck des Senders in Richtung der Republikaner. Im Juni 2023 trat Chris Licht schließlich zurück. Seitdem ist CNN unter der Führung von Mark Thompson.
CABLE NEWS NETWORK (CNN)
Lisa Eadicicco