Perspektive

zur Debatte vom 16. November 2025
Sollte die verbale sexuelle Belästigung Catcalling strafbar werden?
Contra

Der Staat sollte sich lieber um andere Probleme kümmern, um Frauen zu helfen

Die Perspektive in 30 Sekunden

sagt: Catcalling ist nicht okay. Catcalling ist eine Form von sexueller Belästigung. Dabei sagen Menschen anderen Menschen bestimmte Sachen. Die Sachen sind oft sehr privat. Aber Kaja Klapsa sagt auch: Catcalling soll keine Straftat sein. Kaja Klapsa arbeitet als Politikredakteurin bei der Wochenzeitung DIE ZEIT. Sie hat 3 Gründe dafür.

Wann ist etwas eine Straftat? Das ist oft schwer zu sagen. Das sagen auch Fachleute. Manche Sachen sind klar. Aber manche Sachen sind nicht klar. Zum Beispiel: Jemand macht einen Kommentar. Der Kommentar ist anzüglich. Für manche Menschen ist das okay. Aber andere Menschen haben danach ein Trauma.

Fachleute sagen auch: Manche Menschen haben viele schlimme Erlebnisse. Ein Erlebnis allein ist vielleicht nicht schlimm. Aber zusammen sind die Erlebnisse schlimm.

Zum Beispiel: Eine Frau wird immer wieder belästigt. Die Männer sind immer andere Männer. Und die Orte sind immer andere Orte.

Klapsa sagt: Das Strafrecht kann das Problem nicht lösen. Das Strafrecht ist das wichtigste Mittel vom deutschen Rechtsstaat. Aber das Strafrecht kann der Gesellschaft nicht helfen.

Klapsa sagt: Es gibt für Frauen viel schlimmere Probleme. Die Politik muss sich um diese Probleme kümmern. Zum Beispiel: Frauen sollen eine Abtreibung machen dürfen. Das soll legal sein. Das heißt: Es soll kein Verbot dafür geben. Eine Abtreibung ist ein Fachwort. Eine Frau ist schwanger. Aber die Frau will das Baby nicht bekommen. Dann kann die Frau zu einem Arzt gehen. Der Arzt kann das Baby aus dem Bauch von der Frau holen. Das nennt man Abtreibung.

Klapsa sagt: Eine Frau will eine Abtreibung machen? Dann darf sie das nicht einfach so machen. Die Frau muss sich an bestimmte Regeln halten. Sonst macht sie etwas Illegales.

Klapsa sagt auch: Es gibt noch andere Probleme für Frauen. Zum Beispiel:

  • Stalking
  • Gewalt im Internet
  • Gruppenvergewaltigungen.

Stalking ist ein englisches Wort. Jemand verfolgt eine andere Person. Oder jemand ruft eine andere Person immer wieder an. Die andere Person will das aber nicht. Dann ist das Stalking.

Bei einer Gruppenvergewaltigung vergewaltigen mehrere Menschen eine Person.

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Anmerkung der Redaktion

ist Journalistin. Sie arbeitet bei der Zeitung DIE ZEIT. Sie schreibt über Politik. Die Zeitung kommt einmal in der Woche.

Vorher hat Kaja Klapsa bei einer anderen Zeitung gearbeitet. Die andere Zeitung heißt: DIE WELT. Sie hat 6 Jahre lang für die andere Zeitung gearbeitet. Sie hat über Innenpolitik geschrieben. Das heißt: Sie hat über Politik in Deutschland geschrieben.

Kaja Klapsa hat eine Ausbildung gemacht. Die Ausbildung war bei der Axel-Springer-Akademie.

2023 hat Kaja Klapsa ein Stipendium bekommen.
Das heißt: Sie hat Geld bekommen. Mit dem Geld konnte sie für eine andere Zeitung arbeiten. Die andere Zeitung heißt: POLITICO. Die andere Zeitung ist in Washington D.C.

2019 hat Kaja Klapsa einen Preis bekommen.
Der Preis war vom MEDIUM MAGAZIN. Der Preis heißt: Top 30 Journalisten unter 30.

Kaja Klapsa hat Politikwissenschaft studiert. Das Studium war in Berlin und Amsterdam.

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DIE ZEIT ist eine Zeitung. Die Zeitung kommt einmal in der Woche. DIE ZEIT ist die größte Wochenzeitung in Deutschland. Die Zeitung gibt es seit 1946.

Die ersten Chefredakteure von der Zeitung waren:

  • Ernst Samhaber
  • Richard Küngel.

Die Chefredakteure haben die Zeitung rechtskonservativ gemacht. Das heißt: Die Zeitung war für Menschen mit einer bestimmten Meinung. Diese Menschen sind gegen viele neue Sachen. In den 1960er Jahren wurde die Zeitung anders. Marion Gräfin Dönhoff und haben die Zeitung liberal gemacht. Das heißt: Die Zeitung war für Menschen mit einer anderen Meinung. Diese Menschen sind für viele neue Sachen. Marion Gräfin Dönhoff hat die Zeitung bis 2002 gemacht. Von 1968 bis 1972 hat sie die Zeitung alleine gemacht. Ab 1983 hat sie die Zeitung mit Helmut Schmidt gemacht. Helmut Schmidt war ein Politiker von der SPD. DIE ZEIT ist eine links-liberale Zeitung. Das heißt: Die Menschen von der Zeitung sind für viele neue Sachen. Und sie wollen mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft. Aber es gibt auch Texte von anderen Menschen in der Zeitung. Diese Menschen haben andere Meinungen. Der NDR sagt: DIE ZEIT ist eine erfolgreiche Zeitung. Viele Akademiker lesen DIE ZEIT. Akademiker sind Menschen mit einem Studium. Es gibt immer weniger Zeitungen auf Papier. Aber DIE ZEIT verkauft immer mehr Zeitungen auf Papier. Im Jahr 2025 hat DIE ZEIT ca. 633.000 Zeitungen verkauft.

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Originalartikel
Strafrecht ist kein Sensibilisierungsinstrument
DIE ZEITKaja Klapsa
03.09.2025 · 2 Minuten · Deutsch
Die Buzzard-Expert:innen haben diesen Artikel aus über 2.000 Medien für dich recherchiert und zusammengefasst, damit du in kurzer Zeit einen möglichst umfassenden Blick auf das Thema bekommst. Mehr...
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