Perspektive
zur Debatte vom 07. Dezember 2025Sollten Lieder und Leben des Rappers Haftbefehl im Schulunterricht behandelt werden?
Vom Offenbacher Block an die Chartspitze: Was man über Haftbefehls Herkunft wissen muss
Die Perspektive in 30 Sekunden
Ende Oktober 2025 wurde die Netflix-Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“ veröffentlicht. Die Doku zeichnet die Karriere des Rappers nach und landete innerhalb kürzester Zeit an der Spitze der Netflix-Charts. Die
Aykut Anhan, so sein bürgerlicher Name, wurde demnach am 16. Dezember 1985 im hessischen Offenbach als Sohn eines kurdischen Vaters und einer türkischen Mutter geboren. Seine Kindheit war laut WEB.DE von Schwierigkeiten geprägt: Als er 14 Jahren alt war, nahm sich sein Vater das Leben, woraufhin Aykut die Schule abbrach und in die Kriminalität abrutschte.
Es folgen eine Flucht aus Deutschland und die Rückkehr unter der Bedingung, eine Kfz-Lehre zu absolvieren. Schließlich habe er damit begonnen, erste Songs aufzunehmen. Seine musikalische Karriere startete laut dem Portal so richtig, als ihn der Rapper Jonesmann für sein Plattenlabel „Echte Musik“ unter Vertrag nahm. Erste Erfolge erzielte Haftbefehl über Sampler wie „Kapitel 1: Zeit für was Echtes“ und „La Connexion“. 2013 unterschrieb er bei Universal Music und veröffentlichte 2014 das Album „Russisch Roulette“, aus dem der Clubhit „Chabos wissen wer der Babo ist“ stammt.
WEB.DE berichtet außerdem von dem Leben des Rappers abseits der Musik: Demnach gründete Haftbefehl 2014 die Modemarke „Chabos“ und eröffnete 2015 eine Shisha-Bar im hessischen Babenhausen. Mit der Influencerin Nina Anhan hat Haftbefehl zwei Kinder, Noah und Aliyah.
Anmerkung der Redaktion
WEB.DE