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Klett & Buzzard: Debatte des Monats

Sollte Jugendlichen der Zugang zu Alkohol erschwert werden?

Debatte - 18.01.2026 | 6 Perspektiven

Früher oder später machen die meisten Jugendlichen Erfahrungen mit Alkohol. Zwar ist der Verkauf und Konsum in der Regel erst an Jugendliche ab 16 Jahren erlaubt, doch unter Aufsicht der Eltern können bereits 14-Jährige in Gaststätten Bier, Wein oder Sekt trinken. „Begleitetes Trinken“ heißt das in einem Land, in dem der Alkoholkonsum weitgehend akzeptiert, wenn nicht sogar Tradition ist.

Aus medizinischer Sicht ist die Lage eigentlich klar. Die schädlichen Folgen des Alkoholkonsums auf die Gesundheit sind in zahllosen Studien nachgewiesen. Rund 200 Krankheiten werden mit Alkohol in Verbindung gebracht, darunter einige Krebsarten und Leberschäden wie Fettleber oder Leberzirrhose. Bei Jugendlichen beeinträchtigt der Konsum die körperliche und geistige Entwicklung in der Pubertät, zudem erhöht sich das Risiko, im Erwachsenenalter alkoholabhängig zu werden.

Das Trinkverhalten Jugendlicher in Deutschland zeigt laut Studien zwar einen generellen Rückgang, dennoch gibt es immer wieder politische Forderungen, den Zugang von Jugendlichen zu Alkohol zu regulieren. Zuletzt hatte sich unter anderem der Bundesdrogenbeauftragte Hendrick Streeck (CDU) dafür ausgesprochen, das sogenannte „begleitetes Trinken“ abzuschaffen. Auch eine Altersgrenze von 18 Jahren ist seit Jahren immer wieder in der Diskussion. So stellt sich die Frage: Sollte der Umgang mit Alkohol bei Jugendlichen stärker reguliert werden?

Arbeitsblätter von Klett:

Arbeitsblatt: Sollte Jugendlichen der Zugang zu Alkohol erschwert werden? (Textdokument)
Arbeitsblatt: Sollte Jugendlichen der Zugang zu Alkohol erschwert werden? (editierbares PDF)

Die wichtigsten Perspektiven

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